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HeidelbergCement stagnierte zum Jahreswechsel - Kein neuer Schwung in Sicht

HeidelbergCement kann die Börse nicht begeistern

 

HeidelbergCement hat der Corona-Krise widerstanden. Man konnte im Sommer und Herbst viel verlorenes Geschäft wieder aufholen, wenngleich nicht alles. Am Ende erreichte man einen vorläufigen Jahresumsatz von 17,61 Mrd. Euro, was -6,6 % unter dem Vorjahresniveau lag. Wechselkursveränderungen und Konsolidierungseffekte trugen -2 Prozentpunkte zu dem Rückgang bei. Ein Konzernergebnis wollte das Unternehmen nicht nennen, sondern zog sich auf das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen zurück, das bei 3,71 Mrd. Euro liegt und damit 3,5 % über dem Vorjahresniveau. Man muss jedoch damit rechnen, dass das echte Ergebnis sehr viel schlechter ausfällt, was aber keine Überraschung ist. So weit, so gut. 

Eine neue Wachstumsstory ist jedoch nicht in Sicht. HeidelbergCement ist nach Regionen betrachtet im 4. Quartal mit wenig Schwung ins neue Jahr gegangen. West- und Südeuropa sind die einzigen positiven Ausnahmen, wo das Unternehmen seinen Absatz mit mittleren einstelligen Prozentsätzen steigern kann. Nord- und Osteuropa verzeichnen dagegen eine leichte Kontraktion, Nordamerika verzeichnet minimales Wachstum und die Region Asien-Pazifik vermeldet Absatzrückgänge im mittleren einstelligen Prozentbereich. Insgesamt ein ausbalanciertes Bild, aber kein Wachstum.

 

Geschäft stagniert zum Jahreswechsel

 

Eine Aktualisierung des „Beyond 2020“ Programms steht noch aus. Dahinter verstecken sich der Ausblick des Konzerns und die neuen Ziele, die man jedoch erst mit dem vollständigen Bericht für das vergangene Geschäftsjahr veröffentlichen will. Offensichtlich braucht man noch etwas Zeit, um die Trends im laufenden Jahr besser zu bestimmen. 

 

HeidelbergCement AG

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeHeidelbergCement hat bereits einige Ziele seines Programms bis Ende 2020 erreicht. Dazu zählt das Erreichen des EBITDA-Ziels (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) von mindestens 3,58 Mrd. Euro, eine Verringerung der Nettoverschuldung auf weniger als 7,0 Mrd. Euro, ein Verschuldungsgrad von weniger als 2,0x und Kosteneinsparungen von mehr als 1,0 Mrd. Euro. 

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Finanzbriefes vorbehalten. Den Zürcher Finanzbrief und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

24.02.2021 - Mikey Fritz - mf@zuercher-boersenbriefe.ch

 









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