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Die Speicherkrise schlägt bei Intel zu und Kapazitätsengpässe sorgen für eine enttäuschende Prognose

Es bleibt bei hohen Verlusten bei Intel

NTG24 - Die Speicherkrise schlägt bei Intel zu und Kapazitätsengpässe sorgen für eine enttäuschende Prognose

 

Der Einstieg von Nvidia, der SoftBank und der US-Regierung bescherte Intel im vergangenen Jahr noch eine unverhoffte Erholungsrallye an der Börse. Doch im Tagesgeschäft läuft es für den Hersteller weiterhin nicht rund. Es bleibt bei hohen Verlusten und die weiteren Aussichten sind noch dünner als gedacht. Die Aktie reagiert mit deutlichen Abschlägen.

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Berichten konnte der Chiphersteller für das Jahr 2025 über einen um vier Prozent auf 13,7 Milliarden US-Dollar gesunkenen Umsatz. Der Nettoverlust weitete sich auf 591 Millionen Dollar aus, nachdem ein Jahr zuvor ein Minus von übersichtlicheren 126 Millionen Dollar gemeldet wurde. Das ist bereits schmerzhaft. An den Märkten wurde von Intel (US4581401001) aber auch nicht sehr viel mehr erwartet.

Für große Enttäuschung sorgte letztlich der weitere Ausblick von Intel. Für das laufende Quartal werden lediglich Umsätze von 11,7 bis 12,7 Milliarden Dollar erwartet. Analysten führen dies in erster Linie auf die Speicherkrise zurück. Jene sorge laut Seport Research dafür, dass weniger PCs mit Intel-Chips gebaut und verkauft werden könnten. Viele Hersteller verfügen zwar über Lagerbestände, dennoch scheint die Krise sich schon jetzt bemerkbar zu machen.

 

Das sieht nicht gut aus für Intel

 

Sollte diese Einschätzung zutreffen, wäre es für Intel besonders bitter. Denn es zeichnet sich derzeit keine Erholung im Speichermarkt ab. Große Hersteller wie Micron sehen frühestens 2028 Besserung aufkommen. Der aus Leipzig stammende Computerhersteller Schenker/XMG plant laut „Computerbase“ derzeit mit nur einzelnen neuen Modellen auf Basis von Intels neuer Panther-Lake-Architektur und begründet dies eben mit dem Speicherengpass.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeEs zeichnet sich also ab, dass die ohnehin mauen Geschäfte von Intel in Zukunft noch mauer ausfallen könnten. Derweil lässt auch die Fertigungssparte Fortschritte vermissen. Noch immer kann Intel keinen großen Kunden vorweisen und operiert daher in dieser Sparte tief in den roten Zahlen. Fehlende Impulse und ein schwacher Ausblick ließen den Aktienkurs am Donnerstag nachbörslich um rund zwölf Prozent einbrechen.

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24.01.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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