Snowflake zündet Wachstumsturbo – AMD investiert Millionen in neue Partnerschaft
Snowflake zeigt trotz der unsicherer Wirtschaftsbedingungen ein solides Wachstum
Trotz einer kräftigen Wachstumsbeschleunigung beim Umsatz und Gewinn sackt die Aktie von Snowflake im Handel kräftig ab. AMD investiert Milliardensumme in AI-Startup.
Das US-amerikanische Cloud-Softwareunternehmen Snowflake (US8334451098) hat am Mittwoch nachbörslich das Zahlenwerk für das vierte Quartral und ebenso für das Gesamtjahr 2025 den Investoren und dem Kapitalmarkt präsentiert. Snowflake bietet den Kunden eine Plattform für Datenmanagement, Data Warehousing und Analytics in Verknüpfung mit KI-Anwendungen an. Die Kernidee hinter Snowflake ist, dass die Kunden die Daten zentral speichern, skalieren, analysieren und teilen können und dabei
Snowflake betreibt eine cloud-native Datenplattform, die auf große Cloud-Infrastrukturen wie etwa Amazon (US0231351067) Web Service und Microsoft (US5949181045) Azure laufen. Der große Vorteil des Kunden ist dabei, dass die Kunden keine eigene Hardware betreiben müssen, sondern Snowflake übernimmt die Speicherung der Daten, die Rechenleistung für Analysen, die automatische Skalierbarkeit und vor allem auch die Sicherheit.
Das Differenzierungsmerkmal von Snwoflake ist dabei das nahtlose Data Sharing. Über die Plattform können Unternehmen Daten live mit Partnern teilen. Dadurch ist kein Kopieren oder Verschieben der Datengrundlage notwendig und ermöglicht Snowflake dadurch auch eine Monetarisierungsmöglichkeit. In den letzten Jahren hat Snwoflake stark den Bereich KI-Applikationen innerhalb der Palttform ausgebaut und positioniert sich zunehmenden als AI-Data-Plattform. So hat Snowflake zwar eigene AI-Funktionen wie Cortex allerdings entwickelt man keine Foundations Modelle und stellt lediglich die Daten-Infrastruktur zur Verfügung.
Im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2025 erzielte das US-Softwareunternehmen Snowflake einen Gewinn von 0,34 US-Dollar je Aktie und übertraf damit die Erwartungen der Analysten von 0,27 US-Dollar leicht. Das stellt damit einen deutlich Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal dar als ein Verlust von 0.99 US-Dollar in den Büchern bestehen blieb. Im vierten Quartal stieg der Umsatz von 986,8 Millionen US-Dollar auf 1,28 Milliarden US-Dollar an. Auch auf der Top-Line konnte das Unternehmen damit die Prognosen der Analysten von 1,26 Milliarden US-Dollar leicht übertreffen.
Auch für das Gesamtjahr hat Snowflake das Zahlenwerk veröffentlicht. Dabei konnte Snowflake einen Gewinn von 1,38 US-Dollar erzielen und steigerte sich damit deutlich von den 3,86 US-Dollar Verlust aus dem letzten Jahr. Im Jahr 2025 lag der Umsatz bei 4,68 US-Dollar und konnte damit ebenfalls ein Wachstum von rund 28 % den Investoren präsentieren.
AMD weitet KI-Strategie aus
Der US-amerikanische Chiphersteller AMD (US0079031078) weitet die eigene KI-Strategie weiter aus und investiert einen dreistelligen Millionenbetrag in das KI-Unternehmen Nutanix. Weiterhin haben die beiden Technologieunternehmen eine weitreichende Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer KI-Infrastrukturplattform angekündigt. AMD kauft laut der Unternehmensmitteilung Aktien von Nutanix für rund 150 Millionen US-Dollar und stellt weitere 100 Millionen US-Dollar für gemeinsame Engineering- und Vertriebsaktivitäten zur Verfügung.
Nutanix entwickelt derzeit Hybrid-Multicloud-Computing-Lösungen, die Speichersysteme, Datenbankdienste und KI-Anwendungen für Unternehmen integrieren. Allerdings benötigt Nutanix dringend frisches Geld, da die Investitionskosten gerade im Bereich Speichermedien in den letzten Quartalen deutlich gestiegen sind.
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03.03.2026 - Christian Teitscheid

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