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Microsoft will Windows noch mehr mit KI-Funktionen ausstatten, scheint damit aber für wenig Begeisterung zu sorgen

Entwickelt Microsoft an den Nutzern vorbei?

NTG24 - Microsoft will Windows noch mehr mit KI-Funktionen ausstatten, scheint damit aber für wenig Begeisterung zu sorgen

 

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Künstliche Intelligenz beim Microsoft-Betriebssystem Windows eine immer größere Rolle spielt. Ausgestattet hat der Konzern Windows 11 mit dem Co-Piloten, welcher den Anwendern diverse KI-Tools an die Hand gibt. Bisher ließ sich das im Zweifel recht gut ignorieren. Kürzlich tauchten jedoch Zweifel daran auf, dass es dabei bleiben wird.

Einen kleinen Shitstorm erlebte Microsoft (US5949181045) kürzlich, nachdem Windows-Chef Pavan Davuluri beim Kurznachrichtendienst „X“ für die Entwicklerkonferenz Ignite warb. Dort wird es auch zur Zukunft von Windows einen Vortrag geben. Davuluri stellte in Aussicht, dass sich das Betriebssystem zu einem „Agentic OS“ wandeln werde, bei dem Geräte, Cloud und KI zunehmen miteinander verbunden würden.

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In den Kommentaren zu dem Post entlud sich daraufhin viel Unmut der Nutzer. Es wird sich daran gestört, dass Microsoft seine KI-Ankündigungen offenbar nicht länger an bestimmte Funktionen koppelt. Das führt zu Sorgen um den Datenschutz und Hunderte Kommentare werden dem Konzern vor, an den Interessen der Nutzer vorbeizuentwickeln.

Auch anderswo lässt sich beobachten, dass die Begeisterung der Menschen für KI-Funktionen in alltäglichen Apps eher gering ausfällt. Chatbots wie ChatGPT oder Gemini werden zwar gerne und viel genutzt. Integrationen von KI-Diensten in einzelne Apps oder gar Betriebssystem waren bisher allerdings nicht von sonderlichem Erfolg gekrönt. Bei Microsoft kommt hinzu, dass sich die Nutzer nach dem offiziellen Supportende für Windows 10 ein wenig dazu gezwungen fühlen, auf den KI-Zug aufspringen zu müssen.

 

Microsoft: Windows in Gefahr?

 

Mit zu den Reaktionen auf die jüngsten Entwicklungen gehört auch, dass einige Nutzer ihren Umstieg auf Linux oder Mac ankündigten. Das gehört für Microsoft zwar zum gewöhnlichen Grundrauschen dazu. Dennoch sollte der Konzern seine Vormachtstellung bei PC-Betriebssystemen nicht allzu sorglos als gegeben hinnehmen. Die Alternativen sind heute zahlreicher denn je und viele Menschen dürften im Alltag gar keinen klassischen PC mehr benötigen. Dass selbst Gamer nicht mehr auf Windows angewiesen sind, dass will Valve mit seiner kürzlich angekündigten Steam Machine unter Beweis stellen. Verliert Microsoft die Nutzer zu sehr aus dem Blickfeld, könnte das durchaus noch spürbare Folgen haben.

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17.11.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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