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Nikola findet auch an einem freundlichen Handelstag keinen Halt und blickt weiter dem Abgrund entgegen

Das sieht gar nicht gut aus

NTG24 - Nikola findet auch an einem freundlichen Handelstag keinen Halt und blickt weiter dem Abgrund entgegen

 

Nikola schickte sich einst an, den Erfolg von Tesla mit elektrischen und wasserstoffbetriebenen Lkw zu wiederholen. Davon zeugt schon allein der Name des Unternehmens. Bisher ist von einem Durchbruch aber nicht viel zu sehen. Stattdessen wurde das Unternehmen geprägt von diversen Skandalen und Verschiebungen.

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Mittlerweile hat Nikola (US6541101050) immerhin tatsächlich ein paar Lkw auf die Straße gebracht, woran noch vor ein oder zwei Jahren nicht jeder geglaubt hätte. Doch selbst das passiert nicht problemfrei. Über 200 Exemplare waren kürzlich von einem Rückruf betroffen, nachdem an einem Standort von Nikola ein Feuer ausbrach. Es steht die Vermutung im Raum, dass jenes durch eine defekte Batterie ausgelöst worden sein könnte. Das ist nicht bestätigt, doch allein die Vermutung hinterlässt an den Märkten ihre Spuren.

Zudem kämpft Nikola mit massiven finanziellen Problemen. Die Umsätze fallen mehr als überschaubar aus und das Unternehmen operiert seit jeher im roten Bereich. Einzig durch Kapitalerhöhungen gelang es dem Management bisher, sich über Wasser zu halten, und das zugegebenermaßen länger, als es mancher Beobachter erwartet hätte. Trotzdem ergibt sich darauf kaum eine Lage, in der Anleger in gute Stimmung verfallen würden.

 

Es geht wieder abwärts für Nikola

 

Nach einem eher kurzen Höhenflug steckt die Nikola-Aktie jetzt schon wieder in einer heftigen Korrektur, die kaum noch unterbrochen werden kann. Selbst im eigentlich freundlichen Handel am Montag geriet der Titel unter Druck, und das nicht zu knapp. Um rund sechs Prozent purzelten die Kurse gestern in die Tiefe und pendelten sich per Handelsschluss bei übersichtlichen 1,12 Euro ein. An den US-Börsen reichte es für einen Schlusskurs von 1,24 US-Dollar.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie Charttechnik, so diese hier noch irgendeine Bedeutung haben mag, lässt kaum Chancen auf eine Gegenbewegung erkennen und auch Unterstützungslinien sind sehr rar gesät. Es droht der Sturz in Pennystock-Bereich, und sollte Nikola sich dort zu lange aufhalten, könnte das zum Ausschluss aus dem Nasdaq führen. Es ziehen also wieder einmal dunkle Wolken auf.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

30.08.2023 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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