Mit der Switch 2 konnte Nintendo im Jahr 2025 einige Erfolge verzeichnen, doch das neue Jahr scheint unter keinem guten Stern zu stehen
Lässt die Speicherkrise Nintendo abstürzen?
Rund ein halbes Jahr liegt der Release der Switch 2 von Nintendo nun schon zurück. Zuvor warteten Fans und Anleger jahrelang auf einen Nachfolger für die zwar außerordentlich erfolgreiche, aber eben auch schwer betagte Nintendo Switch. Zunächst feierte der japanische Spielekonzern einen fulminanten Start und rapide Kursgewinne an der Börse. Doch die Euphorie hat schwer nachgelassen.
Kurz vor dem Jahreswechsel konnte Nintendo (JP3756600007) noch einen Erfolg feiern. Wie der Branchenexperte Christopher Dring unter Verweis auf Daten von NielsenIQ Data berichtet, konnte die Switch 2 mittlerweile bereits die Absatzzahlen von Wii U, PlayStation Vita und Sega Dreamcast im Vereinigten Königreich übertreffen. Zugegeben: bei diesen Beispielen handelt es sich um veritable Flops. Allerdings waren die Konsolen jahrelang erhältlich, wohingegen die Switch 2 erst ein paar Monate auf dem Markt ist.
In dieser kurzen Zeit konnte mancher Rekord gebrochen werden und auch die Absatzzahlen des direkten Vorgängers wurden noch einmal übertroffen. Der Start ist also gelungen. Dennoch gab der Aktienkurs von Nintendo nach und mittlerweile wurden die Zugewinne aus 2025 komplett aufgezehrt. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Besonders heraus stechen Sorgen um die Absätze im kommenden Jahr.
Auf der Software-Seite erlaubte sich Nintendo manchen Patzer. Zur Weihnachtszeit erntete „Metroid Prime 4: Beyond“ eher mittelmäßige Kritiken. Zuvor enttäuschte mit „Pokémon Legenden: Z-A“ ein weiterer wichtiger Titel. Wahrscheinlich wäre das sogar noch einigermaßen verschmerzbar gewesen. Doch nicht hinwegsehen können Anleger über die rasant steigenden Speicherpreise.
Schmelzen jetzt die Margen von Nintendo?
Es ist ziemlich auffällig, dass der Kurs von Nintendo ähnlich schnell nachgegeben hat, wie die Speicherpreise in die Höhe katapultierten. Die Anteilseigner befürchten, dass durch den noch ungebrochenen Trend die Margen dahinschmelzen könnten. Wehren könnte sich Nintendo damit nur mit Preissteigerungen, was aber die Absatzzahlen und damit die wichtige Nutzerbasis für den Software-Verkauf schmälern würde. In beiden Fällen sind die Aussichten nicht eben angenehm und dementsprechend gehen die Bullen erst einmal in Deckung.
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31.12.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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