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Tagesbericht Platin vom 03.03.2025: Marktreaktionen auf drohende Handelsbarrieren - Warum Experten einen weiteren Preisrückgang bei Platin, Palladium und Rhodium erwarten

Analysten erwarten, dass eine sinkende Autonachfrage den Bedarf an Platin und Palladium reduziert

NTG24 - Tagesbericht Platin vom 03.03.2025: Marktreaktionen auf drohende Handelsbarrieren - Warum Experten einen weiteren Preisrückgang bei Platin, Palladium und Rhodium erwarten

 

Der Platinpreis konnte sich am Montagmorgen leicht stabilisieren und notierte gegen 8 Uhr bei 947 US-Dollar. Dies entspricht einem Plus von 0,25 % im Vergleich zum Wochenschluss von 944 US-Dollar. Dennoch bleibt die charttechnische Lage angespannt, da Platin innerhalb der letzten fünf Handelstage um 2,7 % nachgegeben hat. Marktbeobachter sehen weiterhin Abwärtsrisiken, insbesondere durch wirtschaftspolitische Entwicklungen in den USA. Besonders die von Donald Trump vorgeschlagenen Zölle auf Autoimporte könnten die Nachfrage nach Platin erheblich beeinflussen und für zusätzlichen Druck sorgen.

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Werbebanner DegussaDie von Trump angedachten Importzölle auf Autos könnten die Nachfrage nach Platin (TVC:PLATINUM) und anderen Edelmetallen der Platingruppe spürbar senken. Analysten gehen davon aus, dass die höheren Kosten für importierte Fahrzeuge den Absatz bremsen könnten, was sich direkt auf die Verwendung von Platin, Palladium und Rhodium in Katalysatoren auswirkt. Besonders betroffen wäre die US-Autoindustrie, die stark auf importierte Bauteile aus Kanada und Mexiko angewiesen ist. Sollte der US-Fahrzeugabsatz zurückgehen, könnte die globale Platinnachfrage um etwa 1 % sinken, während für Palladium sogar ein Rückgang von 4 % erwartet wird.

 

 

 

Marktreaktionen auf Trumps Pläne

 

Die Edelmetallmärkte haben bereits erste Reaktionen auf die geplanten Zölle gezeigt. Sowohl Platin als auch Palladium mussten nach der Ankündigung spürbare Kursverluste hinnehmen. Der Markt bleibt in Unsicherheit über die wirtschaftlichen Auswirkungen, insbesondere in Bezug auf die Inflation und das Wachstum der US-Wirtschaft. Ein schwächeres Wachstum könnte wiederum die Nachfrage nach Rohstoffen dämpfen und den Platinpreis weiter unter Druck setzen. Weitere Informationen hierzu sind auf ca.finance.yahoo.com zu finden.

 

Technische Analyse Platin

 

Aus charttechnischer Sicht bleibt die Lage für den Platinpreis angespannt. Der gleitende Durchschnitt der letzten zehn Handelstage (GD-10) zeigt einen fallenden Trend, und der Kurs liegt weiterhin darunter, was kurzfristig als negativ zu bewerten ist. Eine wichtige Unterstützungszone befindet sich bei 937 US-Dollar. Sollte dieser Bereich nicht halten, könnten weitere Kursverluste drohen. Auf der anderen Seite stellt die Marke von 989 US-Dollar eine signifikante Widerstandszone dar. Solange der Kurs unterhalb dieser Marke bleibt, besteht die Gefahr, dass sich der Abwärtstrend fortsetzt. Auch der langfristig bedeutende 200-Tage-Durchschnitt (GD200) zeigt einen negativen Verlauf, und der Platinpreis liegt derzeit darunter, was die insgesamt schwache Marktlage zusätzlich bestätigt.

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03.03.2025 - Andreas Opitz

Unterschrift - Andreas Opitz

 

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