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Auch knapp drei Monate nach Release scheint es für Entwickler nicht einfach zu sein, von Nintendo ein Entwickler-Kit für die Switch 2 zu erhalten

Ist Nintendo mitverantwortlich für die Spieleflaute?

NTG24 - Auch knapp drei Monate nach Release scheint es für Entwickler nicht einfach zu sein, von Nintendo ein Entwickler-Kit für die Switch 2 zu erhalten

 

Die Nintendo Switch 2 ist ein paar Monate nach Release mittlerweile problemlos im Handel erhältlich und die Liefersituation hat sich recht schnell eingependelt. Ganz anders scheint dies jedoch bei Entwickler-Kits auszusehen, welche Spielehersteller zwingend für die Entwicklung benötigen. Solche scheinen noch eher selten ihren Weg zu den Studios zu finden.

Darüber sprachen auf der Spielemesse Gamescom in Köln gleich mehrere Entwickler, wie das Team des renommierten YouTube-Gaming-Kanals „Digital Foundry“ mitteilte. Zuweilen soll Nintendo (JP3756600007) Entwickler sogar schlicht raten, Spiele noch für die Vorgänger-Konsole zu entwickeln. Die Titel könnten dann dank Abwärtskompatibilität auch Besitzern einer Switch 2 angeboten werden.

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Für Fragezeichen sorgt, wie Nintendo die begehrten Entwickler-Kits verteilt. Zum Teil sollen damit verhältnismäßig kleine Entwickler bereits ausgestattet sein, während mancher große Publisher wohl noch vergebens darauf wartet. Welches System dahinterstecken mag, ist nicht bekannt. Wie üblich hält sich Nintendo sehr bedeckt und kommentiert die Gerüchte nicht weiter.

Sollte das Ganze zutreffen, so wäre Nintendo aber ein Stück weit mitverantwortlich für die derzeitige Spieleflaute auf dem neuen System. Abseits der eigenen Blockbuster „Mario Kart World“ und „Donkey Kong Bananza“ ist auf der Switch 2 noch nicht allzu viel los und Dritthersteller halten sich mit Ankündigungen bislang auffällig zurück. Den Absatzzahlen hat es nicht geschadet. In dieser Hinsicht konnte Nintendo munter Rekorde knacken.

 

Eine gute und schlechte Nachricht für Nintendo

 

Dass auch etliche Wochen nach dem Erscheinen der Switch 2 Entwickler-Kits rar gesät sind, ist für Nintendo nicht die beste Nachricht. Es könnte neue Titel nach hinten verschieben und damit auch das Verkaufspotenzial schmälern. Gleichzeitig spricht das Ganze aber für eine hohe Nachfrage unter Entwicklern und damit auch dafür, dass zumindest im Laufe der Zeit etliche Spiele erscheinen werden. Wohl auch deshalb bleiben die Anteilseigner bisher sehr entspannt. Die Nintendo-Aktie korrigierte zuletzt zwar etwas, notierte zu Handelsschluss am Donnerstag mir 22,84 US-Dollar aber noch immer 56 Prozent höher als zu Jahresbeginn.

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29.08.2025 - Daniel Eilenbrock

Unterschrift - Daniel Eilenbrock

 

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