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Die Probleme für Symrise scheinen immer größer zu werden

Keine Besserung in Sicht

NTG24 - Die Probleme für Symrise scheinen immer größer zu werden

 

Im vergangenen Jahr konnte Symrise noch bei Umsatz und Gewinn sichtlich zulegen und auch für das laufende Jahr wurde weiteres Wachstum in Aussicht gestellt. Allerdings sprach das Unternehmen auch davon, dass hohe Preise für Energie und Rohstoffe zu Problemen führen. Eben das lässt die Anleger in der aktuellen Lage aufhorchen.

Nachdem die USA gestern ein Importstopp von russischem Öl verkündeten und damit den Ölpreis weiter in die Höhe schickten, scheinen sich viele an die Worte von Symrise (DE000SYM9999) bei der jüngsten Vorstellung der Geschäftszahlen zu erinnern. Wenn derartige Faktoren schon zuvor die Geschäfte belasteten, dürfte diese Problematik in nächster Zeit sich nur noch weiter verschärfen.

Das führte schließlich dazu, dass die Aktie von Symrise im gestrigen Handel regelrecht abschmierte. Mit Kursverlusten von 7,3 Prozent ging es bis auf 96,72 Euro und damit deutlich unter die 100-Euro-Marke abwärts. Sollten die Preise an den Rohstoffmärkten weiter in die Höhe steigen, und davon ist fest auszugehen, dürfte die Lage sich noch weiter verschlimmern.

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Allerdings sei an dieser Stelle erwähnt, dass Symrise schon zuvor mit schweren Korrekturne zu kämpfen hatte. Die Ukraine-Krise ist nicht der ausschlaggebende Grund für die verhaltenen Kauflaune bei den Aktionären. Sie macht die schwierige Ausgangslage aber cuh keinen Deut besser.

 

Wohin geht die Reise?

 

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Werbebanner EMH PM TradeSymrise selbst meldete sich zu den jüngsten Verwerfungen bisher nicht zu Wort. Es ist aber auch fraglich, ob der Konzern die Anleger in der aktuell mehr als herausfordernden Lage irgendwie beruhigen könnte. Charttechnisch bewegt die Aktie des Herstellers von Duft- und Geschmacksstoffen auf immer gefährlicherem Niveau. Die Marke bei 100 Euro hat auch psychologisch eine hohe Bedeutung und sollte es jetzt nicht bald zu einer Stabilisierung kommen, könnte es zu weiteren Abwertungen bis in Richtung 80 Euro kommen. Im Sinne der Anleger sei an dieser Stelle gehofft, dass es derartige Kursrutsche nicht zu sehen geben wird.

 

09.03.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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