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Permira trennt sich von einem großen Aktienpaket an TeamViewer und schickt den Aktienkurs damit baden

Müssen die Aktionäre sich Sorgen machen?

NTG24 - Permira trennt sich von einem großen Aktienpaket an TeamViewer und schickt den Aktienkurs damit baden

 

Die TeamViewer-Aktie konnte sich in den letzten Wochen wieder etwas erholen. Fantasien einer länger anhaltenden Rallye platzten jedoch am Dienstag erst einmal, nachdem bekannt wurde, dass der Großinvestor Permira sich von einem großen Aktienpaket trennte. Gleich 13 Millionen Anteilsscheine wurden an nicht näher spezifizierte institutionelle Anleger veräußert.

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Besonders schwer wiegt aus Anlegersicht, dass Permira an den Anteilen von TeamViewer (DE000A2YN900) nicht allzu viel zu liegen scheint. Rund ein Drittel der bisher gehaltenen Aktien wurde mit einem Abschlag von 7,5 Prozent veräußert. Das sorgte an den Märkten für Verunsicherung und die TeamViewer-Aktie purzelte gestern um 12,4 Prozent bis auf nur noch 13,10 Euro in die Tiefe.

Noch rund 14 Prozent hält Permira jetzt an TeamViewer und den eher leisen Übernahmegerüchten wird spätestens jetzt vollständig der Wind aus den Segeln genommen. Zudem gerät die TeamViewer-Aktie technisch unter Druck, fällt sie doch auf den niedrigsten Stand seit dem Kurssprung im Februar zurück. Für die Anteilseigner ist der gestrige Tag also erst einmal eine herbe Schlappe.

 

TeamViewer: Wenig Neues beim Unternehmen

 

Abseits des recht spektakulären Trades hat sich bei TeamViewer selbst zuletzt nur wenig getan. Der Software-Anbieter ist weiterhin weit entfernt von den Rekordzahlen, die noch währen der Corona-Pandemie erzielt werden konnten. Gleichwohl hat das Management an einigen Stellschrauben gedreht und wieder zurück in den Wachstumskurs gefunden. Bei den Anlegern kamen zudem diverse Einsparmaßnahmen gut an.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeMit dem nun durchgeführten Verkauf hat sich aus fundamentaler Sicht nichts geändert und die überraschend starke Reaktion offenbar vielleicht auch Potenzial für eine schnelle Gegenbewegung. Die Bullen stehen aber unter Zugzwang. Sollte eine Rückkehr in Richtung 14 Euro nicht möglichst bald gelingen, so könnte der eher dezente Erholungstrend aus dem laufenden Jahr sich vollständig in Luft auflösen. Zu Handelsschluss am Dienstag reichte es noch für ein Plus von 8,7 Prozent seit Jahresbeginn.

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23.11.2023 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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