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TeamViewer beißt sich im Kurskeller fest und spielt für viele Anleger kaum noch eine Rolle

Kein Ausweg in Sicht

NTG24 - TeamViewer beißt sich im Kurskeller fest und spielt für viele Anleger kaum noch eine Rolle

 

Vor zwei Jahren noch war die Aktie von TeamViewer noch einer der Top-Performer an den Märkten. Im Zuge der Corona-Pandemie konnte das Unternehmen seine Umsätze in schwindelerregende Höhen steigern, nachdem Home Office und digitale Meetings die neue Normalität wurden. Mittlerweile ist der Aktienkurs nur noch ein Schatten seiner selbst.

Tatsächlich scheint TeamViewer (DE000A2YN900) bei den Anlegern kaum noch eine Rolle zu spielen. Nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr wiederholt seine Prognosen streichen musste und sich mit einigen fragwürdigen Sponsoren-Deals in die Nesseln gesetzt hatte, stürzte der Aktienkurs ins Bodenlose. Erholt hat er sich davon bis heute nicht.

Noch immer werden die Anteile des Software-Konzerns bevorzugt unterhalb von 10 Euro gehandelt. Am Donnerstag ging es nach leichten Verlusten mit 9,78 Euro aus dem Handel. Zum Vergleich: im Juli 2020 lagen die Kurse zeitweise noch bei über 50 Euro. Seither hat die Aktie um mehr als 80 Prozent (!) an Wert verloren und Besserung ist nicht in Sicht.

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Stattdessen scheint die einst große Hoffnung hiesiger Investoren immer weiter in Richtung Bedueutungslosigkeit abzurutschen. Die Erwartungen der Märkte wurden regelmäßig verfehlt und mittlerweile glauben viele nicht mehr daran, dass TeamViewer noch einen Weg aus dem tiefen Loch finden wird, welches der Konzern sich mit so mancher Fehlentscheidung gebuddelt hat. Da helfen auch Aussichten auf neuerliche Coronawellen nicht mehr weiter.

 

Das sollte Anlegern eine Lehre sein

 

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Werbebanner WikifolioIn jeder Krise gibt es Profiteure und vor zwei Jahren gehörte TeamViewer klar zu den Nutznießern von Lockdowns und Co. Doch der tiefe Fall der Aktie führt Anlegern sehr eindrucksvoll vor Augen, dass nicht jeder Erfolg auch zu langfristigen Kurssteigerungen führen muss. Allzu gerne wird in den besten Tagen überschätzt, was von einem Unternehmen künftig zu erwarten ist. Das gilt im Falle von TeamViewer zwar vor allem für die eigene Chefetage, doch auch die Hoffnungen der Anleger schaukelten sich in Bereiche, die nicht mehr gesund waren. Ob der Konzern nochmal die Kurve kriegt, lässt sich jetzt nur abwarten.

 

22.07.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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