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Blackberry, AMC, Plug Power, Nel, Tesla, BYD, Morphosys: Marktbericht Strategiedepot Aktien Spekulativ

Update zum Strategiedepot Aktien Spekulativ 30.05.2021 - Teil 1

NTG24 - Blackberry, AMC, Plug Power, Nel, Tesla, BYD, Morphosys: Marktbericht Strategiedepot Aktien Spekulativ

 

In der vergangenen Börsenwoche vom 24. – 28.05. wiesen die internationalen Aktienbörsen überwiegend Kursanstiege auf. Der MSCI WORLD (Euro)-Index gewann + 1,3 % hinzu. Stimuliert wurden die Aktienmärkte vor allem vom leichten Rückgang der Rendite 10jähriger US-Treasuries von 1,63 % auf 1,61 %, dem anhaltend hervorragenden Verlauf der Berichtssaison in den USA und Europa zum 1. Quartal wie auch der für das Jahr 2022 durch die US-Regierung unter Präsident Biden angestrebten Aufstockung des Haushaltsetats auf rd. 6 Billionen US-Dollar. Dennoch weist der MSCI WORLD (Euro)-Index auf Basis seines historisch weiterhin extrem hohen KGVs (5/2022e) von rd. 19,5 unseres Erachtens kurzfristig noch immer ein Korrekturpotenzial um zumindest rd. - 8 % auf.

 

Chart: MSCI WORLD (Euro)-Index seit 2009

 

 

Unter den europäischen STOXX 600-Konzernen befinden sich die Quartalsberichtsvorlagen nun in den letzten Zügen. Per 25.05. wurden in 69 % der Fälle die Umsatz- und zu 73 % die Nettogewinn-Prognosen der Analysten überboten. Hiermit läuft derzeit im 1. Quartal alles auf einen absehbaren Nettogewinnsprung im STOXX 600-Index um ca. + 93,3 % hinaus.

Nachdem in den USA per 28.05. nun 98 % aller der S&P 500-Konzerne ihre Bilanzen zum 1. Quartal vorgelegt haben, übertrafen herausragende 78 % von ihnen die Umsatzerwartungen der Analysten und sogar 87 % unter ihnen deren Nettogewinnschätzungen. Aus den bisherigen Zahlenvorlagen ergibt sich dabei im S&P 500-Index im 1. Quartal aktuell ein Nettogewinnanstieg um rd. + 52,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Die internationalen Konjunkturindikatoren wiesen in der letzten Woche weiterhin überwiegend eine positive Entwicklung auf, was vor allem auf überraschend starke Daten für den europäischen Kontinent zutraf.

So stieg z.B. der von der EU-Kommission veröffentlichte Wirtschaftsstimmungsindikator für die Eurozone im Mai von 110,3 auf 114,5, der IFO-Geschäftsklima-Index für Deutschland kletterte im Mai von 96,8 auf 99,2 und in der Schweiz stieg im Mai der Konjunkturerwartungs-Index der ZEW ebenso von 68,3 auf 72,2 wie auch der KOF-Konjunkturleitindikator von 134,0 auf 143,2.

Daneben verzeichneten auch die Konsumentenvertrauens-Indizes in Frankreich, Italien und Schweden im Mai jeweils einen deutlichen Sprung.

In den USA war dagegen in der letzten Woche von der größten ökonomischen Relevanz, dass der Chicagoer Einkaufsmanager-Index von 72,1 auf 75,2 stieg, womit die Konsensprognose der Ökonomen (68,0) klar übertroffen wurde.

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Werbebanner Trading SeminarTrotz des in der letzten Woche weiter verbesserten ökonomischen Umfelds für die internationalen Aktienbörse hielten wir in unseren 4 Strategie-/Themendepots (excl. des Themendepots Edelmetalle) die NASDAQ 100-Absicherungen über das VONTOBEL FAKTOR-ZERTIFIKAT NASDAQ 100 2x SHORT (DE000VF5X0D1) bis zum Wochenschluss am 28.05. zunächst weiter aufrecht, da der NASDAQ 100-Index auf der Währungsbasis Euro bis zu diesem Zeitpunkt auch weiterhin nicht aus seinem kurzfristigen Korrekturtrend ausgebrochen war. Die Aktienquote all unserer Strategie- und Themendepots betrug somit zum Ende der letzten Woche gleichermaßen rd. 75 %.

 

Chart: NASDAQ 100 (Euro)-Index

 

 

Im Zuge der letztwöchigen leichten Entspannung an der Zinsfront infolge allgemein moderaterer Inflationserwartungen verzeichnete das zinssensitivste Segment der Technologie- und Wachstumsaktien gegenüber den breiten Aktienindizes eine klare Outperformance.

In diesem Umfeld verbuchten international prominente Technologietitel zumeist deutliche Wertzuwächse, wobei exemplarisch der 18 %ige Aktienkursanstieg des weltführenden kanadischen Kommunikations- und Sicherheitssoftwareentwicklers sowie Smartphone-Vertreibers unter eigenem Markennamen, jedoch in ausschließlicher Lizenzherstellung durch Dritte, BLACKBERRY (CA09228F1036), die um weitere + 10 % bzw. + 1 % zulegenden Wasserstofftechnologie-Spezialisten PLUG POWER (US72919P2020) und NEL ASA (NO0010081235), die in der letzten Woche jeweils um 8 % gestiegenen Aktien der Elektrofahrzeug- und -Antriebshersteller BYD (CNE100000296) und TESLA (US88160R1014) sowie die in der letzten Woche mit einem Kursanstieg von + 2 % versehene Aktie des weltführenden deutschen biotechnologischen Entwicklers von Antikörpern gegen Entzündungskrankheiten aller Art, MORPHOSYS (DE0006632003), besonders erwähnt werden sollen.

Wie zuletzt auch bei AMC ENTERTAINMENT (US00165C1045) und GAMESTOP (US36467W1099) stand der sprunghafte Kursanstieg von BLACKBERRY in der letzten Woche ebenfalls unter dem Eindruck bewusster Short Squeezes auslösender Käufe durch die Anleger-Community der Plattform WallStreetBets (Betreiber: Reddit), die es sich bekanntlich zur Aufgabe gemacht haben, entgegen jeglichem fundamentalanalytischen Kalkül massive Kauf-Gegenpositionen in Aktien einzunehmen, die nach offen verfügbaren Informationen vor allem von Hedgefonds aufgrund negativer Geschäftsprognosen massiv leerverkauft wurden (sog. Short Interest-Positionen) und bei entsprechend hohen konzertierten Kaufvolumina diesen Hedgefonds unter provozierten Eindeckungen dieser Short-Positionen massive Verluste zuzufügen, die der WallStreetBets-Community gleichzeitig sofort zu entsprechend gehebelten Gewinnen gereichen.

Wir schließen uns diesem offen betriebenen „Krieg“ von WallStreetBets gegen short operierende Hedgefonds zur eigenen (jedoch analytisch völlig unfundierten) Bereicherung des Plattform-Betreibers Reddit und seiner angeschlossenen Anleger-Community auch generell weiter in keiner Weise an, was für die Aktien von GAMESTOP und AMC ENTERTAINMENT nicht weniger gilt, als für die Aktie von BLACKBERRY, der nach ihrem zurückliegenden ebenfalls gewaltigen Short Squeeze die Analysten im Konsens derzeit bei einem aktuellen negativen KGV (2023e) von ca. – 90 eine fundamentale Überbewertung von ca. 57 % attestieren.

Im Übrigen ist festzuhalten, dass nach letztem offiziellen SEC-Filing vom 14.05. das damalige Short Interest der Hedgefonds und sonstiger Short-Spekulanten in den Aktien von GAMESTOP und AMC ENTERTAINMENT jeweils rd. 21 % des umlaufenden Aktienvolumens betrug, in BLACKBERRY jedoch nur rd. 9 %. Schon rein technisch ist damit grundsätzlich das Potenzial einer etwaigen weiteren Short Squeeze-Aktienrallye bei Blackberry als deutlich limitierter einzustufen, als dies zumindest bei GameStop und AMC Entertainment zuletzt technisch im Bereich des Möglichen lag (wobei auch deren Short Interest-Positionen nach vermutlich jüngsten weiteren Glattstellungen durch Hedgefonds aller Voraussicht nach nun weiter deutlich gesunken sein dürften).

 

Chart: AMC ENTERTAINMENT (in US-Dollar)

 

 

Die Aktie von PLUG POWER wurde in der Börsenwoche bis zum 28.05. von den zwei Ereignissen beflügelt, dass der Konzern zunächst am 26.05. die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit JOHNSON MATTHEY (GB00BZ4BQC70), einem britischen Großkonzern mit internationaler Spezialisierung vor allem auf der Schmelzung und dem Recycling von Edelmetallen wie auch der Herstellung von Katalysatoren, bekanntgab, welche die künftige Verwendung der vor allem auf Palladium- und Platinbasis beruhenden Katalysatormaterialien von Johnson Matthey in den Wasserstoffelektrolyse-Systemen von Plug Power zum Gegenstand haben soll.

Darüber hinaus publizierte das spezialisierte US-amerikanische Aktienresearch- und -Handelshaus BTIG am 28.05. eine erstmalige Studie zu Plug Power und sprach hierbei unter dem Verweis der in den nächsten „zwei Jahrzehnten“ absehbaren Verbreitung der Wasserstofftechnologien in vielfältigen Transport- und Industrieanwendungen trotz ihres „momentan noch gegebenen Frühstadiums sowie zunächst fortgesetzter Kostenbelastungen für diese Technologieentwicklungen und den Aufbau der zugehörigen Infrastrukturen“ eine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 40 USD aus (Schlusskurs 04.06.: 30,58 USD).

Wir haben unserer letzten fundamentalanalytischen Einschätzung zu PLUG POWER vom 25.05. (siehe hier) jedoch weiterhin nicht das Geringste hinzuzufügen und erachten die Aktie angesichts der Notwendigkeit der letzten 3 Jahresabschlusskorrekturen, der nun voraussichtlich mindestens bis zum 14.06. verschobenen Berichtsvorlage zum 1. Quartal, der absehbaren nachhaltigen Nettoverlusterzielung noch zumindest bis in 2023 hinein sowie eines hiermit korrespondierenden KGVs (2023e) von ca. – 3600 sowie eines Kurs-/Umsatz-Verhältnisses (2023e) von ca. 16 weiterhin für eklatant überbewertet. Von einem Kauf der Aktie raten wir daher weiterhin strikt ab.

Dass trotz des starken 10 %-Anstiegs von PLUG POWER der norwegische Konkurrent NEL ASA in der vorangegangenen Woche gleichzeitig nur um + 1 % zulegte, hatte vor allem den Hintergrund, dass am 24.06. der weltführende spanische Erzeuger vor allem von Hydroenergie und weiteren erneuerbaren Energieformen, IBERDROLA (ES0144580Y14), entgegen allen Markterwartungen bekanntgab, für den ab 2023 im spanischen Castilla-La Mancha in Betrieb zu nehmenden Bau einer Wasserstoffelektrolyse-Großanlage über eine anfängliche Energieerzeugungskapazität von 500 MW (weiter ausbaubar auf sogar bis zu 1 GW) nach monatelangen Vorverhandlungen nun doch nicht NEL ASA als Partner für diese Großanlagenkonstruktion gewählt zu haben, sondern mit der US-amerikanischen CUMMINS INC. (US2310211063) den wesentlich größeren und im Wasserstoffsegment ebenfalls schon seit Jahren aktiven US-amerikanischen Spezialisten in der Herstellung von Energieerzeugungsanlagen aller Art (auch herkömmliche Motoren und Generatoren). So erwirtschaftete Cummins in 2020 mit rd. 55.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rd. 19 Mrd. USD und hatte bis zuletzt weltweit bereits rd. 600 Wasserstoffelektrolyse-Anlagen installiert.

Zudem belastete am 26.05. die Berichtsvorlage ihres dänischen Beteiligungsunternehmens EVERFUEL (Nel-Anteil: nach Everfuel-Börsengang von 19,9 % auf 15,8 % gesunken) zum 1. Quartal 2021, wonach der Umsatz von Everfuel gegenüber dem Vorjahr um rd. - 62 % auf nur noch 191.000 Euro einbrach, dem jedoch die Erzielung eines mehr als 6mal so hohen operativen EBITDA-Verlusts von - 1,2 Mio. Euro entgegenstand (1. Quartal 2020: noch positiver EBITDA-Gewinn von 265.000 Euro).

Ebenso wie im Fall der Aktie von PLUG POWER scheidet für uns auch ein Investment in NEL ASA auf Basis ihrer weiterhin völlig überzogenen Bewertungsrelationen (Kurs/Umsatz-Verhältnis (2023e) ca. 10, KGV (2023e) ca. - 200) daher nach wie vor rundweg aus.

 

Chart: PLUG POWER und NEL ASA im Vergleich (jeweils in Euro)

 

 

Die Aktie des führenden chinesischen und auch zunehmend nach Europa expandierenden Elektrofahrzeug- und Antriebsherstellers BYD profitierte bei ihrem 8 %igen Aktienkurssprung in der Woche bis zum 28.05. zum einen von der am Freitag d. 21.05. erst nachbörslich herausgegebenen Meldung, in ihrem schon vor Wochen angekündigten künftigen Marktzutritt in Norwegen dort ab dem 3. Quartal bis zum Jahresende 2021 anfänglich insgesamt 1.500 Fahrzeuge ihres SUV-Modells BYD Tang ausliefern zu wollen.

Ferner wurde die Aktie am 25.05. von der Nachricht einer Auslieferung von 30 Elektrobussen an die spanische Metropole Madrid gestützt, womit dieser Auftrag aus dem August 2020 sogar etwas früher als geplant erfüllt werden konnte.

Und schließlich, als die sicher entscheidendste Meldung in der vorangegangenen Woche, gab BYD am 27.05. den Erhalt eines neuen Großauftrags zur Ausstattung der südlichsten schwedischen Provinz Skåne mit insgesamt 79 vollelektrisch und emissionsfrei betriebenen Bussen bekannt.

Dem gleich starken Aktienkurssprung ihres vor allem in China direkt konkurrierenden Kontrahenten TESLA lag in der vorangegangenen Woche - abgesehen vom allgemein freundlichen Technologieaktien-Umfeld, das beide Titel beflügelte - vor allem die von mehreren Quellen übereinstimmend verbreitete Nachricht zugrunde, Tesla sei weltweit bereits mit über 1.000.000 Vorbestellungen ihres ab dem 4. Quartal 2021 in Serienproduktion gehenden und ab 2022 lieferbaren ersten vollelektronischen Pickups „Cybertruck“ überschüttet worden, was bereits jetzt auf eine exzellente Marktakzeptanz dieses Produktionsvorhabens von Tesla schließen lassen würde.

Gemäß den bisherigen Preisankündigungen von Tesla für ihren „Cybertruck“ würde sich das (Brutto-) Umsatzvolumen dieser Vorbestellungen bei tatsächlicher Auslieferung damit auf ca. 63 Mrd. USD (= ca. 63.000 USD pro Fahrzeug) belaufen, was damit nicht weniger als dem Doppelten des (von Tesla ausschließlich offiziell ausgewiesenen) gesamten Konzern-Jahresnettoumsatzes (= Bruttoumsatz minus umsatzabhängiger Kosten) in 2020 entsprechen würde.

Zudem dürften beide Aktienkursanstiege von BYD wie von TESLA in der vorangegangenen Woche deutlich von den gleichermaßen interessanten Chartkonstellationen verstärkt worden sein, dass sich seit dem 20.05. nicht nur das von uns zurückliegend als sehr aussichtsreich charakterisierte Unterstützungsbild der Tesla-Aktie bisher tatsächlich als belastbar erwies, sondern dass mit dem selben Tag auch die Aktie von BYD in der Serie jüngster positiver Auftragsmeldungen und geplanter Marktexpansions-Vorhaben signifikant aus ihrem seit 18.02. etablierten steilen Korrekturtrend ausbrach.

Die Aktie von BYD ist nun jedoch bereits sehr stark nun auch an ihrer am 03.02. eingeleiteten flacheren Korrekturbegrenzung angekommen. Folglich stellt das am 04.06. erreichte Hoch von rd. 195,00 HKD nun erst einmal einen Widerstand dar, der deutlich zumindest über die „magische“ 200,00 HKD-Marke hinaus überwunden werden sollte, bevor die Korrektur der BYD-Aktie vermutlich als endgültig abgeschlossen angesehen werden kann.

 

Chart: BYD (in Hongkong-Dollar)

 

 

Außerdem ist anzuerkennen, dass die Bewertung der BYD-Aktie im Zuge ihrer zurückliegenden Korrektur aktuell wieder auf ein im Elektrofahrzeug-Segment völlig vertretbares KGV (2023e) von rd. 50 zurückgekommen ist, während das KGV (2023e) beim langfristig sicher weiterhin deutlich wachstumsstärkeren Pionier dieses Segments, TESLA, aktuell bei rd. 70 liegt.

Und entsprechend attestieren die Analysten aktuell TESLA im Konsens auch eine fundamentale Unterbewertung um rd. 11 %, BYD jedoch von 33 %, so dass die hiermit implizit unterstellte (angebliche) mittelfristige Realisierung eines 3fachen Kurspotenzials von BYD zu Tesla rechnerisch den derzeitigen 29%igen KGV-Bewertungsabstand von BYD zu TESLA (= 50 vs. 70) damit praktisch exakt, bei Unterstellung künftig weiterer gleicher Unternehmensgewinnentwicklungen, auf Null abbauen würde.

Eine künftig gemäß den Analysten angeblich angemessene, gleich hohe (teure) KGV-Bewertung von BYD wie von TESLA halten wir jedoch angesichts des klaren weltweiten Marktzutrittsvorsprungs von Tesla im Elektrofahrzeug-Segment künftig in keiner Weise für vertretbar, so dass wir die aktuelle Analysten-Konsenseinschätzung, BYD sei derzeit als 3mal so stark unterbewertet einzustufen wie TESLA doch für äußerst gewagt, wenn nicht gar für überzogen halten.

Auch aus Bewertungsgründen sollte daher in der BYD-Aktie aktuell zu einem spekulativen / risikofreudigen Neueinstieg nach unserer Empfehlung zumindest eine zweifelsfreie charttechnische Überwindung des letzten Korrekturwiderstands über 200 HKD hinaus abgewartet werden. Die Aktie von TESLA eignet sich aus unserer Sicht hingegen schon jetzt wieder für spekulative / risikofreudige Neukäufe.

 

Chart: TESLA und BYD im Vergleich (jeweils in Euro)

 

 

Und schließlich legte in der zurückliegenden Woche bis 28.05. auch die Aktie des international führenden Entwicklers von Antikörpern zum Einsatz in biopharmazeutischen Therapien, MORPHOSYS, um + 2 % zu.

Diesem Kursanstieg lag primär eine Heraufstufung der Aktie durch von Morgan Stanley von „Neutral Gewichten“ auf „Übergewichten“, verbunden mit einem Kursziel von 90,00 Euro zugrunde (aktueller Kurs: 68,00 Euro), was deren Analyst mit der zunehmend verstärkten Marktnachfrage nach ihrem Krebstherapeutikum „Monjuvi“ (nach FDA-Zulassung im 1. Quartal rd. 27 % des gesamten Konzernumsatzes) wie auch den vielversprechenden Anwendungsmöglichkeiten ihres zuletzt entwickelten Antikörpers „Felzartamab“ in Bereichen von Autoimmunerkrankungen der Nieren und der Bildung von Knochenmarktumoren begründet hat.

Angesichts der mit hoher Absehbarkeit bereits von nun an zunehmend schwindenden, positiven Ergebnisbeiträge der zurückliegenden COVID 19-Antikörperbestimmungen von Morphosys (Analystenkonsens: in 2021 schlagartiger Rückfall in einen Nettoverlust-Bereich von ca. - 194 Mio. Euro, danach auch bis 2023 weiterhin stetig in der Nettoverlustzone operierend) und der hierdurch völlig nachvollziehbaren anhaltenden Korrekturfortsetzung der Aktie raten wie jedoch von Engagements in dem Titel auch weiterhin ab.

 

06.06.2021 - Matthias Reiner - mr@ntg24.de

 

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  • - 07.06.2021 09:45:28 Uhr


 

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