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Techtronic, ASM International, Games Workshop, Topbuild: Wochenbericht Strategiedepot Aktien Spekulativ

Update zum Strategiedepot Aktien Spekulativ 17.01.2021 - Teil 2

 

Das sehr offensiv ausgerichtete und in diesem Profil mit einem erhöhten „Chance-Risiko-Hebel“ versehene Strategiedepot AKTIEN SPEKULATIV gab in der letzten Woche etwas stärker als der MSCI World (Euro) - Index um - 0,6 % nach.

Hieraus resultierte per 17.01. seit Auflage am 26.02.2019 auf Währungsbasis Euro eine Nettoperformance des Depots (vor Dividenden) von + 55,3 %, womit die Outperformance gegenüber dem MSCI WORLD (Euro) - Index seit Auflage ein hochgradiges Ausmaß von + 33,4 % erreichte.

Die größten Depotverlierer waren in der letzten Woche die deutlich um - 8,7 % bzw. - 8,3 % korrigierenden Aktien des weltführenden Hongkonger Elektrowerkzeugherstellers TECHTRONIC (HK0669013440) wie auch des britischen Spezialisten im Vertrieb diverser Figurenminiaturen aus weltbekannten Action- und Abenteuerspielen, GAMES WORKSHOP (GB0003718474).

TECHTRONIC zollte bei diesem Rücksetzer ohne neue fundamentale Unternehmensmeldungen lediglich der in der vorausgegangenen Woche verzeichneten Kursrallye Tribut, als seit dem 05.01. die Analysten von JP Morgan, Bank of America und Morgan Stanley neue Kursziele von 125 HKD, 135 HKD und 144 HKD für die Aktie des äußerst wachstumsbeständigen Konzerns ausgerufen hatten (Schlusskurs 15.01.: lediglich 109,70 HKD).

Wir halten die in dieser Woche wieder erholte und aktuell auf einem neuen Rekordhoch befindliche Aktie von Techtronic, die ihr Jahresergebnis 2020 am 16.03. publizieren wird (Analystenkonsens: Umsatz + 14 %, Nettogewinn + 20 %) mit einem KGV (2022e) von nur rd. 25 angesichts ihrer Weltmarktdominanz im breitest diversifizierten Bereich von Elektrowerkzeugen aller Art und des hierdurch generierten hoch stabilen Konzernwachstums nach wie vor für unterbewertet und behalten diese Depotposition daher selbstverständlich bei.

 

Chart: TECHTRONIC gegen MSCI WORLD-Index (jeweils in Euro)

 

 

Die Aktie von GAMES WORKSHOP kam hingegen unter Druck, nachdem der Konzern am 12.01. sein Ergebnis zum 1. Halbjahr 2020/21 (per 30.11.20) vorlegte, dass leicht oberhalb der kurz zuvor erfolgten Unternehmensankündigung in absoluten Zahlen zwar exzellent ausfiel (Umsatz + 26 %, operativer EBIT-Gewinn und Nettogewinn jeweils + 55 % ggü. Vorjahr), jedoch angesichts anhaltender Geschäftsintransparenz durch den BREXIT sowie die Corona-Pandemie keinerlei quantitative Unternehmensprognosen für die weitere Zukunft enthielt.

Die Analysten erwarten jedoch im Konsens eine weiter hoch dynamisch fortgesetzte Geschäftsexpansion des in seinen Publikationen grundsätzlich sehr zurückhaltend agierenden Konzerns (Analystenprognosen 2020/21: Umsatz + 30 %, Nettogewinn + 54 %), so dass die Aktie angesichts auch darüber hinausgehender bester Ertragsperspektiven mit einem langfristigen KGV (2022/23e) von nur rd. 28 unseres Erachtens auch weiterhin als attraktiv bewertet einzustufen ist. Auch diese Bestandsposition behalten wir daher bei.

Dem gegenüber stiegen die Aktien des international führenden niederländischen Herstellers von Halbleiter-Produktionsanlagen, ASM INTERNATIONAL (NL0000334118) und des US-amerikanischen Gebäudeisolations-Spezialisten TOPBUILD (US89055F1030) in der zurückliegenden Woche als stärkste Depotwerte um + 8,6 % bzw. + 8,1 %.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeASM INTERNATIONAL profitierten hierbei seit dem 11.01. von einer Bekräftigung des Votums „Outperform“ durch die Analysten von Credit Suisse unter starker Anhebung des Kursziels von 165 auf 204 EUR wie auch der tags darauf erfolgten Bekanntgabe, dass voraussichtlich per Anfang Juni 2021 Paul Verhagen in Ablösung seines in Pension gehenden Vorgängers sein Amt als neuer Chief Financial Officer (CFO) von ASM International antreten werde. Der 54jährige Verhagen nahm ähnliche Finanzleitungs-Funktionen in seiner Karriere bereits auch schon mit hohem Erfolg für die prominenten niederländischen Konzerne PHILIPS und FUGRO (Branche: Geotechnik) wahr.

TOPBUILD, bei denen es zuletzt ebenfalls zu diversen Analysten-Heraufstufungen (u.a. durch die Deutsche Bank) gekommen war, dürfte dagegen weiterhin von einer aktuell hoch dynamisch anziehenden US-Baukonjunktur und einer demzufolge voraussichtlich sehr überzeugenden Ergebnisvorlage am 02.03. zum 4. Quartal 2020 beflügelt worden sein (Analystenkonsens: Umsatz + 8 %, Nettogewinn + 31 % ggü. Vorjahr).

 

21.01.2021 - Matthias Reiner - mr@ntg24.de

 









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