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GFT gewinnt mit positivem Zukunftsausblick das Vertrauen von immer mehr Investoren zurück

Aktie markiert Jahreshoch

 

Für den IT-Konzern GFT (DE0005800601) lief das Geschäftsjahr 2020, wie von vielen Marktteilnehmern vorab erwartet wurde, eher recht verhalten. Zwar konnten die Stuttgarter ihre Erlöse von 429.0 Millionen Euro auf 445 Millionen Euro steigern, allerdings reduzierte sich der Nettogewinn mit einem Rückgang von 13.7 Millionen Euro auf 9.9 Millionen Euro signifikant. Neben der Covid-19-Pandemie hatte auch die anhaltende Unternehmensneuausrichtung einen negativen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung. Dennoch stufen diesen tiefgreifenden Transformationsprozess als langfristig äusserst positiv ein, da die Schwaben gezielt in zukunftsträchtige Geschäftsfelder investieren und somit gleichzeitig die Abhängigkeit von den traditionellen Grossbanken massiv reduzieren.

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DAX Future SignaleAn der Börse reagierten die Marktteilnehmer auf die Vorlage des 2020er-Geschäftsberichts jetzt auch entsprechend positiv, auch wenn der Kurs erst mit einer kleinen Verzögerung von wenigen Tagen deutlich in die Höhe schnellte. Ursache hierfür war weniger das konkrete Zahlenwerk, da bereits Anfang März aussagekräftige Vorabdaten präsentiert wurden, vielmehr überzeugten die Aussagen der Firmenlenkerin Marika Lulay zur künftigen Unternehmensentwicklung die Anleger, die nach einer langen Durststrecke im operativen Geschäft nun wieder mehr und mehr Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit der Süddeutschen fassen.

 

GFT überzeugt mit Zielsetzung für das Jahr 2021

 

Für die laufende Zwölfmonatsperiode hat sich Lulay vorgenommen, die Kundenbasis weiter zu diversifizieren und auch in Branchen ausserhalb des Banken- und Versicherungssektors noch stärker Fuss zu fassen. Dies halten wir auch für äusserst realistisch, da GFT in der Sparte „Industrie und Sonstige“ die Erlöse bereits in 2019 von 36.4 Millionen Euro auf 49.2 Millionen Euro hochschraubte, was einem stattlichen Plus von 35 % entspricht. Zudem hat bei der Firma die Abhängigkeit von den grössten zwei Klienten auch in 2020 abermals spürbar abgenommen, wobei sich bei den Top 2-Kunden die Erlöse von 122.0 auf 95.6 reduzierten, wohingegen mit den übrigen Klienten 349.0 Millionen Euro umgesetzt wurden, nachdem sich hier der Wert zuvor lediglich auf 306.4 Millionen Euro belaufen hatte.

 

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeFür das Jahr 2021 strebt GFT nun Erlöse von 480 Millionen Euro an, was wir als keinesfalls zu ambitioniert einstufen, da die Gesellschaft künftig noch stärker in Geschäftssparten wie Cloud, Blockchain und Data Analytics zulegen dürfte, während sich der Rückgang in traditionellen Sparten immer geringfügiger auf die Gesamtumsatzrechnung auswirken dürfte. Zudem sind wir davon überzeugt, dass die von GFT angepeilte Steigerung des Vorsteuergewinns von 70 % auch dank zusätzlicher Effizienzsteigerungen möglich ist. Zudem dürfte der IT-Spezialist auch in den Folgejahren vom Firmenumbau profitieren, wobei die Analysten ebenfalls überzeugt sind, dass GFT in 2022 und 2023 hinsichtlich der Erlöse und Profitabilität zulegen wird.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

08.04.2021 - Tim Rademacher - tr@zuercher-boersenbriefe.ch

 









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