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Volkswagen strapaziert die Nerven der Anleger immer mehr

Aus Wolfsburg nichts Neues

NTG24 - Volkswagen strapaziert die Nerven der Anleger immer mehr

 

Der Machtstreit bei Volkswagen ist noch immer in vollem Gange und am Mittwoch fanden im Aufsichtsrat stundenlange Gespäche zu der Problematik statt. Neue Entwicklungen ergaben sich dabei allerdings nicht. Wie das „manager magazin“ berichtet, sprachen Insider lediglich von einer angespannten Stimmung, wollten ansonsten aber keine Details nennen.

Genervt zeigen sich von den anhaltenden Querelen die Analysten. Einer davon wird im manager magazin mit den Worten zitiert, dass der Kapitalmarkt „die Nase voll“ habe vom Hin und Her im Konzern. Das Interesse an der Aktie von Volkswagen (DE0007664005) tendiere entsprechend stark in Richtung Süden und die Performance vom Mittwoch scheint sich mit dieser Einschätzung zu decken.

Um mehr als zwei Prozent bewegten die Kurse sich gestern in Richtung Süden und fanden sich damit am unteren Ende eines eher schwachen Dax wieder. Schon seit Längerem hat Volkswagen mit sinkenden Kursen zu kämpfen, während die Konkurrenz frühlich am Aufholen ist und die Wolfsburger teilweise schon fast im Staub zurücklässt.

Konzernchef Herbert Diess machte immer wieder mit Tesla-Vergleichen auf sich aufmerksam. Aktuell scheinen das aber mehr denn je nichts als Träumereien zu sein. Denn während das große US-Vorbild sich weiterhin auf einer beispiellosen Welle der Erfolgs reitet, ging es mit der Aktie von Volkswagen in den letzten sechs Monaten um mehr als 20 Prozent in Richtung Kurskeller. Ein Ende dieser Entwicklung scheint noch nicht in Sicht zu sein.

 

Hier muss etwas passieren

 

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Werbebanner ISIN-WatchlistDamit die Volkswagen-Aktie sich wieder in Richtung Norden orientieren kann, brauchen die Anteilseigner jetzt dringen eine Perspektive. Solange das Unternehmen damit nicht dienen kann und sich stattdessen in Streitigkeiten festbeißt, dürfte das Interesse an den Märkten tatsächlich eher überschaubar ausfallen. Es ist auch niemandem zu verdenken, sich aktuell nach attraktiveren Alternativen umzusehen, denn davon gibt es schlicht mehr als genug. Es muss dringend etwas passieren, um das Ruder an der Börse wieder herumzureißen. Dabei ist an und für sich gar nicht so wichtig, wofür sich die Verantwortlichen letztlich entscheiden werden, solange nur die ewigen Reibereien endlich zu einem Ende finden.

 

25.11.2021 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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