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BASF meldet überraschend starken Umsatz- und Gewinnsprung für das zweite Quartal

Starke Aussichten

NTG24 - BASF meldet überraschend starken Umsatz- und Gewinnsprung für das zweite Quartal

 

Bei dem Ludwigshafener Traditionskonzern BASF liefen die Geschäfte erstaunlich stark. Entsprechend hat das Management jetzt die Gesamtjahresprognose massiv angehoben. Hiervon profitierte auch die Aktie am Freitag im Xetra-Handel.

Beim BASF-Konzern (DE000BASF111) liefen die Geschäfte im zweiten Quartal weitaus besser als von vielen Marktteilnehmern erwartet wurde. Dies geht aus den jüngst veröffentlichten Q2-Zahlen hervor, welche die Ludwigshafener kurz vor Beginn des Wochenendes verkünden konnten. So steigerte das DAX-Unternehmen seine Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 12.68 Milliarden Euro auf voraussichtlich 19.75 Milliarden, was einem stattlichen Plus von rund 56 % entspricht. Gleichzeitig schnellte das EBIT von 59 Millionen Euro auf circa 2.36 Milliarden Euro nach oben.

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Werbebanner ClaudemusAuch wenn die extremen Zuwachsraten auf der Tatsache basieren, dass das Vorjahresquartal sehr deutlich negativ von der Corona-Thematik beeinflusst wurde, so zeigen die jüngsten Eckwerte, dass sich das Geschäftsmodell der Südwestdeutschen aktuell in einer sehr starken Verfassung befindet, was auch an der starken Preisentwicklung für viele chemische Basisgüter liegt.

 

BASF-Aktie reagiert positiv auf Zahlenwerk

 

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Werbebanner Trading SeminarIn einer ersten Reaktion schnellte die BASF-Aktie innerhalb weniger Minuten um rund 2 % nach oben, was zeigt, dass viele Marktteilnehmer doch positiv überrascht wurden. Gleichzeitig dürften es viele Aktionäre begrüßen, dass das Management für das Gesamtjahr mit Erlösen in Höhe von 74 Milliarden bis 77 Milliarden Euro rechnet, was deutlich über der alten Prognose liegt, welche sich zuvor auf 68 Milliarden bis 71 Milliarden Euro belief. Gleichzeitig rechnet die Gesellschaft jetzt mit einem bereinigten EBIT von 7.0 Milliarden bis 7.5 Milliarden Euro, nachdem sich die firmeneigenen Schätzungen zuvor auf 5.0 Milliarden bis 5.8 Milliarden Euro beliefen.

 

 

Da auch viele Analysten eine derart positive Geschäftsentwicklung nicht auf dem Schirm hatten, dürften jetzt viele Experten ihre Erwartungen für das Gesamtjahr 2021, aber auch für die folgende Zwölfmonatsperiode erhöhen. So taxieren wir nach den jüngsten Daten das 2021er-KGV auf 11 bis 12, was angesichts der starken Wettbewerbssituation seitens der BASF SE nicht zu teuer ist. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass das Unternehmen im Jahr 2022 nicht mehr so deutlich von Nachholeffekten aus der Zeit der Covid-19-Pandemie profitieren wird, weshalb es für die Firma schon äußerst positiv wäre, wenn das EBIT auf dem 2021er-Niveau gehalten werden könnte.

 

09.07.2021 - Tim Rademacher - tr@zuercher-boersenbriefe.ch

 

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