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Comet Holding: Der Komet in Strahlungsregulierungs-Technologien schießt weiter nach oben (Themendepot Zukunftstechnologien 16.08. – 22.08.)

Update zum Themendepot Zukunftstechnologien 22.08.2021

NTG24 - Comet Holding: Der Komet in Strahlungsregulierungs-Technologien schießt weiter nach oben (Themendepot Zukunftstechnologien 16.08. – 22.08.)

 

In der zurückliegenden Woche verzeichnete das Themendepot ZUKUNFTSTECHNOLOGIEN, geprägt deutlichen Kursaufschlägen mehrerer einzelner Aktien erfreulicher Weise gleich einen Wertzuwachs um + 1,1 %, während der MSCI WORLD (Euro)-Index um - 0,5 % nachgab. Seit Initiierung des Depots am 04.05.2020 betrug dessen Nettoperformance (excl. Dividendenzahlungen) damit per 22.08. auf Währungsbasis Euro + 69,4 %, womit die zeitgleiche Entwicklung des MSCI World (Euro)-Indexes seither signifikant um + 24,6 % übertroffen wurde.

Neben dem führenden 8,1% -igen Kurssprung des weltgrößten Entwicklers von Halbleiter- und Systemdesign-, -Verifikations-, Codierungs- und Testungssoftwares in allen IT-Anwendungsbereichen, SYNOPSYS (US8716071076), den wir auch gestern schon hier ausführlich kommentiert und bewertet haben, ging in der letzten Woche ebenso auch vom Anstieg der schweizerischen Aktie COMET HOLDING (CH0360826991) um + 6,1 % ein weiterer sehr relevanter Impuls für die starke Gesamtperformance des Themendepots ZUKUNFTSTECHNOLOGIEN aus.

Auch für diesen markanten Aktienkursanstieg des international führenden Spezialisten in strahlungsabschirmenden bzw. -optimierenden Sicherheits- und Software-Lösungen sowie der Entwicklung zugehöriger Messverfahren in den Sektoren der Luft- und Raumfahrt, des Automobilwesens, der Medizintechnik (vor allem Röntgen-, Computertomographie- (CT-) und MRT-Geräte), der Halbleiterbranche sowie der Herstellung von Flachbildschirmen und Solarmodulen (weitergehende Ausführungen zu diesem ebenso weltführend spezialisierten wie zukunftsträchtigen IT-Geschäftsprofil siehe auch hier) war ohne Frage das bereits in weiten Teilen am 23.07. publizierte und am 12.08. nun final konkretisierte, herausragende Halbjahresergebnis von Comet Holding verantwortlich. Schon zum 23.07. konnten mit dieser bombastischen Zahlenvorlage sämtliche Analystenprognosen weit übertroffen werden.

 

Phänomenales Konzernergebnis zum 1. Halbjahr 2021

 

So wurde der Umsatz im 1. Halbjahr gleich um + 36 % auf 248,3 Mio. CHF ausgebaut, was meilenweit über die damaligen Konsensschätzungen der Analysten einer Umsatzerzielung von nur rd. 202 Mio. hinausging.

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Werbebanner DenkworkAls Hintergründe für diesen unerwartet starken Umsatzsprung nannte der Vorstand von Comet, angeführt von seinem CEO Kevin Crofton, vor allem eine wörtlich als “beispiellos“ bezeichnete Wachstumsboom-Fortsetzung in den für Comet wichtigsten, rasant digitalisierten Endanwendungssegmenten des Halbleitersektors wie auch den zunehmend schwunghaften Erholungstrend der für ihre Strahlungsabschirmungs- und -kontrollsoftwares ebenso hoch relevanten Sektoren des Automobil-, Luft-, Raumfahrt- und gesamten darüber hinausgehenden Sicherheitswesens.

Zudem begünstigten spürbare internationale Marktanteilsgewinne in nahezu allen Produktsegmenten wie auch die forcierte internationale Expansion laut CEO Crofton diese hoch dynamische Umsatzentwicklung, ebenso wie auch die konsequent vorangetriebene strategische Neuausrichtung ihrer Division Röntgensysteme (X-Ray-Systems; zweitgrößte Konzerndivision mit Umsatzanteil von rd. 27 % hinter schwergewichtigster Division der Plasmastrahlungsregulierung / Plasma Control Technologies (PCT) im Halbleiter-, Flachbildschirm- und Solarzellen-Segment; Konzernumsatzanteil rd. 57 %).

Segmentspezifisch verbuchte gerade die o.g. Kerndivision PCT von Comet Holding im 1. Halbjahr ein herausragendes Umsatzwachstum um + 50,1 % gegenüber dem Vorjahr, das insbesondere von einem reißenden Absatz ihrer in puncto Energieeffizienz technologisch weltführenden Hochfrequenzstrahlungs- (RF-)Generatoren wie auch ihrer sog. Impedanz-Anpassungsnetzwerke für die Halbleiterfertigung (hierzu Errichtung eines neuen Werks in Penang/Malaysia) beflügelt wurde.

Auch die in einem strategischen Ausrichtungswandel befindliche und von vielfältigen neuen Produkteinführungen geprägte Sparte der Röntgensysteme verzeichnete ein hervorragendes Umsatzwachstum um + 30,8 %, dem schließlich die mit einem Konzernumsatzbeitrag von rd. 13 % versehene kleinere Division von Röntgen-(X Ray-)Modulen für industrielle Inspektions- und Testungsverfahren mit einem Anstieg des Nettoumsatzes um + 23,4 % folgte.

Bedingt durch diese Weltführungsposition von Comet in nahezu allen relevanten Bereichen von Strahlungsoptimierungs- und -Regulierungstechnologien stellte sich überdies im 1. Halbjahr ein gewaltiger Anstieg der operativen EBITDA-Marge von 10,3 % auf satte 17,8 % ein, wodurch der operative EBITDA-Gewinn folglich gleich um + 136 % auf 44,3 Mio. CHF explodierte und damit die per 23.07. gültige Analystenkonsens-Schätzung von nur 33 Mio. CHF schon quasi pulverisiert wurde.

Im erst am 12.08. veröffentlichten Konzernreingewinn trat schließlich im 1. Halbjahr gegenüber dem Vorjahr mehr als eine Vervierfachung auf 27,8 Mio. CHF ein, womit trotz der bereits nach dem 23.07. erfolgten massiven Anhebung aller Analysten-Konsensprognosen deren ebenso nach oben revidierte Nettogewinnschätzung von nur 24,5 Mio. CHF immer noch mühelos übertroffen werden konnte.

 

Beste Geschäftsperspektiven für 2021 und 2022

 

Infolge dieser überragenden Halbjahres-Ergebnisentwicklung kündigte der Vorstand von Comet bereits am 23.07. die voraussichtliche Erzielung eines Konzernumsatzes im Gesamtjahr 2021 von ca. 480 – 500 Mio. CHF an und behält diese Prognose bislang vorläufig auch weiter bei, was wir jedoch vor dem Hintergrund des zum 1. Halbjahr bereits erzielten Umsatzes von 248,3 Mio. CHF für äußerst konservativ und mühelos überbietbar halten.

Selbst die aktuelle Analystenkonsensschätzung eines voraussichtlichen Konzernumsatzes von rd. 505 Mio. CHF in 2021 erscheint uns aktuell noch als zu zurückhaltend, da die Konzernleitung hierbei die anhaltende Begünstigung des Comet-Geschäfts vor allem durch die Megatrends Digitalisierung, High-Performance Computing und Telemobilität (zum Beispiel zunehmendes Ausrollen von 5G-Netzen) betont und zugleich auch auf eine Corona-abhängig fortgesetzt dynamische Erholung ihrer weiteren relevanten Geschäftsfelder des Automobil-, Luft-, Raumfahrt- und Sicherheitswesens verweist.

Folgerichtig antizipiert der Vorstand von Comet daher wörtlich „eine Fortsetzung der starken Geschäftsperformance im restlichen Jahr, die auch bis weit ins Jahr 2022 hinein anhalten werde“, was gemäß dieser sehr zuversichtlichen Wortwahl des Vorstands nach unserer Einschätzung selbst eine mögliche Umsatzerzielung von ca. 515 Mio. CHF (= Umsatz 2. Halbjahr rd. 267 Mio. CHF) durchaus realisierbar werden lässt.

Die gegenüber dem 23.07. ebenso beibehaltene Avisierung einer voraussichtlichen 2021er EBITDA-Marge von rd. 18 – 20 % (1. Halbjahr: 17,8 %) teilen wir dagegen vollständig, was nach plausiblem Analystenkonsens im Gesamtjahr 2021 eine operative EBITDA-Erzielung von zumindest rd. 100 Mio. CHF (1. Halbjahr: 44,3 Mio. CHF) wie auch eines Nettogewinns von mindestens rd. 60 Mio. CHF (1. Halbjahr: 27,8 Mio. CHF) sehr wahrscheinlich werden lässt.

In den folgenden 2 Jahren von Ende 2021 bis Ende 2023 sollte es Comet gemäß dem aktuellen Analystenkonsens gelingen, ihren Umsatz zumindest um weitere + 28 % sowie den Nettogewinn gleichzeitig weit überproportional um + 50 % zu steigern.

Das hiermit einhergehende KGV (2023e) der Comet-Aktie von lediglich rd. 29 stellt in unseren Augen vor dem Hintergrund der unbestrittenen technologischen Weltmarktführerschaft des Konzerns in den elementarsten Bereichen von Strahlungsoptimierungen /-regulierungen und der hierdurch begründeten blendenden weiteren Wachstumsperspektiven weiterhin eine klare Unterbewertung der Aktie dar, weshalb wir die Aktie selbstverständlich in unserem Themendepot ZUKUNFTSTECHNOLOGIEN belassen und risikofreudigen Anlegern ebenfalls weiterhin zum Kauf empfehlen.

 

Chart: COMET HOLDING gegen MSCI WORLD-Index (jeweils in Euro)

 

 

24.08.2021 - Matthias Reiner

Unterschrift - Matthias Reiner

 

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