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Die Erholung bei DeliveryHero hält verdächtig lange an

Ist der Boden endlich erreicht?

NTG24 - Die Erholung bei DeliveryHero hält verdächtig lange an

 

In der jüngeren Vergangenheit folgten bei Delivery Hero auf spontane Erholungsbewegungen recht verlässlich nach kurzer Zeit wieder schmerzhafte Korrekturen. Nicht jedoch in der vergangenen Woche, als der Titel Zugewinne bis zum Wochenende weitgehend verteidigen konnte.

Zustande kamen die, nachdem die französische BNP Paribas ihre Empfehlung für Delivery Hero (DE000A2E4K43) sowie diverse andere Unternehmen aus dem Segment wieder etwas aufhellte. Bei dem in Berlin ansässigen Unternehmen ist jetzt eine neutrale Haltung vertreten und die Verkaufsempfehlung wurde entsprechend einkassiert.

Im gleichen Atemzug wurde das Kursziel auf immerhin 45 Euro angehoben und dieser Marke konnte Delivery Hero sich am vergangenen Dienstag bereits annähern. Dass es bis zum Wochenende auf 41,81 Euor zurückging, ist verschmerzbar. Denn insgesamt ließen sich auch damit in der letzten Woche noch Kursgewinne von 11,6 Prozent verzeichnen. Eben das dürfte bei den schwer geschundenen Anlegern wieder neue Hoffnung darauf aufkeimen lassen, dass weitere Negativrekorde erst einmal kein Thema sein werden.

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Allzu sicher können und sollten die Anteilseigner sich diesbezüglich allerdings nicht sein. Denn noch immer ist das Marktumfeld sehr herausfordern für Delivery Hero, nicht zuletzt mit Blick auf die enorm hohe Inflation und steigende Lebensmittellpreise. Da ist zu befürchten, dass die Schmerzgrenze von vielen Kunden bei den Preisen für Lieferdienste schon bald erreicht sein könnte. Zudem ist eine neutrale Einschätzung seitens der Analysten auch nicht mit einer Kaufempfehlung zu verwechseln.

 

Wie lange geht das gut?

 

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Werbebanner EMH PM TradeEs wird spannend zu sehen sein, wie Delivery Hero sich in der neuen Woche schlagen wird. Die besseren Analysteneinschätzungen dürften mittlerweile verdaut sein und vielleicht erinnern die Börsianer sich nun wieder an die großen Probleme, mit denen der Konzern vorbelastet ist. Allem voran stören sich weiterhin viele Anteilseigner über fehlende Gewinne. Solange rote Zahlen geschrieben werden, ist an eine echte Rallye kaum zu denken.

 

04.04.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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