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Nicht einmal die Deutsche Bank kann sich dem massiven Verkaufsdruck entziehen

Der Blick in die Tiefe

NTG24 - Nicht einmal die Deutsche Bank kann sich dem massiven Verkaufsdruck entziehen

 

Ende der vergangenen Woche stand mal wieder alles im Zeichen von Inflation und steigenden Zinsen in Europa und den USA. Letzteres ist eigentlich potenziell sogar eine gute Nachricht für die Deutsche Bank. Dennoch konnte das Geldhaus sich dem Verkaufsdruck nicht entziehen und wertet letztlich deutlich in Richtung Süden ab.

Um gleich 5,85 Prozent verloren die Anteile der Deutschen Bank (DE0005140008) an Wert, womit die Käufer die Marke bei 10 Euro nach kurzem Kampf wieder aus der Hand geben mussten. Erst Ende Mai konnte diese wichtige Linie wieder erobert werden und es herrschte schon regelrecht Aufbruchstimmung. Davon war mit einem Kurs von 9,43 Euro am Wochenende leider nicht mehr viel zu spüren.

Zwar sorgen steigende Zinsen dafür, dass die Deutsche Bank mit Krediten wieder höhere Gewinne einfahren kann. Allerdings steht die Sorge im Raum, dass zu viele und zu hohe Zinsschritte die Wirtschaft abwürgen und in die Rezession führen könnten. Mancher Ökonom ist bereits der Ansicht, dass ohne eine solche die Inflation nicht mehr in den Griff zu bekommen sei.

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Das könnte auch die Nachfrage nach Krediten deutlich dämpfen und jegliche positive Faktoren für die Deutsche Bank egalisieren. Natürlich ist das für den Moment erst einmal nur eine Spekulation und böse Befürchtung. Doch die Sorgen sitzen bei den Anlegern derzeit schlicht zu tief, als dass darüber einfach hinweggesehen werden könnte.

 

Schwierige Zeiten voraus

 

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Werbebanner WikifolioVielen dürften die Themen Inflation und Zinserhöhungen bereits zum Halse heraushängen und auch die Berichterstattung darüber ist zuweilen etwas mühselig. Leider lässt das Ganze sich aber kaum ignorieren, da es nun mal im Moment der wohl größte Taktgeber bei der Kursentwicklungen an den Börsen ist. Die Deutsche Bank ist da keine Ausnahme und den Anlegern bleibt kaum etwas anderes übrig, als den Blick von der Zinsentwicklung nicht abzulassen.

 

13.06.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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