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Hypoport, Vonovia und Rheinmetall – Welche Titel profitieren von der Wahl?

Kann die CDU die hohen Vorgaben des Marktes gerecht werden?

NTG24 - Hypoport, Vonovia und Rheinmetall – Welche Titel profitieren von der Wahl?

 

Immobiliensektor profitiert vom Wahlausgang. Hoffnung auf günstigere Energiepreise sorgen bei Zinssensitiven-Werten für positiven Handelsverlauf. Rheinmetall-Aktie plant Umstellung der Produktionsverteilung.

Auch wenn es mit der Regierungsbildung noch einige Zeit dauern dürfte, gibt es bereits die ersten Profiteure des Ausgangs der Bundestagswahl am Sonntag. Hierzu gehören mit Blick auf die deutschen Aktienindizes vor allem die zyklischen Werte wie etwa die Immobilienkonzerne. So startete der größte deutsche Immobilienkonzern Vonovia (DE000A1ML7J1) mit einem Gap von +4 % in den Handel am Montag. Auch der MDAX-Titel Hypoport (DE0005493365) gehörte mit einem Plus von rund 9% am Vormittag zu den großen Gewinnern.

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Die Investoren scheinen auf die Wirtschaftskompetenz vom neuen Kanzler Friedrich Merz und der CDU/CSU-Fraktion zu setzen und hoffen auf einen Wirtschaftsaufschwung in Deutschland. Von einem Wirtschaftsaufschwung würden besonders die MDAX-Unternehmen profitieren, da diese einen Großteil der Umsätze im deutschen Heimatmarkt generieren. Anders als die DAX-Konzerne, die über 60 % des Umsatzes im Ausland erwirtschaften und daher weniger mit der innerdeutschen Entwicklung korrelieren.

Hypoport dürfte besonders durch den potenziellen Aufschwung, bei der B2B-Kreditplattform Eurospace profitieren. Wenn das Neubauniveau durch eine solidere Wirtschaftsentwicklung in Deutschland wieder anzieht, dann würden die Umsätze durch die Plattform um etwa 25 $ anziehen. Hypoport ist durch das Produktportfolio an digitalen Plattformen für Kredite stark positioniert, wenn es einen Aufschwung bei den Neubauten gibt.

 

Zivile Werke sollen zur Rüstungsproduktion genutzt werden

 

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall (DE0007030009) kündigte an, dass man aktuell Schritte prüfe die zivilen Produktionsstätten für die Rüstungsproduktion umzurüsten. Dadurch könnte Rheinmetall die Stückzahlen weiter erhöhen, besonders bei der Produktionskapazität von Munitionen. Konkret sollen in Deutschland zwei Werke für die Division Weapon and Ammunition umgestellt werden.

Die beiden Werke, auf die die Wahl gefallen ist, sind Berlin und Neuss. Beide Standorte sollen künftig als Hybridstandorte genutzt werden. In Neuss sollen dann auch künftig Schutzkomponenten und weitere mechanische Komponenten für den militärischen Bedarf gefertigt werden. In Berlin am Standort sollen dann neben Produkten im Bereich für Brennstoffzellentechnologie auch Munition hergestellt werden. Aufgrund der vertraglichen Verpflichtungen können in beiden Standorten allerdings keinen Explosivstoffen hergestellt werden.

Aufgrund der Aussicht auf die höheren Umsätze, die durch eine Produktionserweiterung ausgelöst werden, steigt die Rheinmetall-Aktie um rund 6,22 % auf 946 €.

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26.02.2025 - Christian Teitscheid

Unterschrift - Christian Teitscheid

 

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