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Millennial Lithium weiter im Höhenflug, Plug Power im Rückwärtsgang, Nel ASA und Xiaomi

Alternative Energiequellen regen die Fantasie der Börse weiter an

 

Weiter steil aufwärtsgerichtet ist der Kursverlauf von Millennial Lithium (CA60040W1059). Die Aktien legen derzeit 11,22 % auf 3,87 Dollar in New York zu.

Das Unternehmen dürfte einer der größten Nutznießer der zukünftigen Batterie- und Lithiumnachfrage sein. Denn die Nachfrage nach Lithium wird in den nächsten Jahren vor allem durch den Elektroautoboom angetrieben werden. Für Lithium, das leichteste aller Metalle, gibt es zahlreiche Anwendungsgebiete. Neben Keramik, Schmiermittel und Klimaanlagen werden sie eben vor allem in Batterien verwendet. Die Verwendung des Rohstoffs für Stromspeicher verspricht ein besonders hohes Wachstum. Einige Analysten rechnen bis 2029 mit einer Verzehnfachung der Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien.

Heute mal etwas Gegenwind bekommt hingegen Plug Power (US72919P2020), die aktuell 6,48 % auf 62,17 Dollar abgeben. Dies könnte aber einfach durch Gewinnmitnahmen verursacht sein, denn die Aktie hat sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Auslöser dafür könnte eine Meldung gewesen sein, dass der Shortseller Kerrisdale Capital einen negativen Bericht über Plug Power veröffentlicht hat. Kerrisdale Capital twitterte: ,,Wir haben in der vergangenen Woche für 200 Millionen Dollar Aktien einer Firma geshortet. Gleich erfahren Sie, um welche es sich handelt." Es war Plug Power.

Interessante Neuigkeiten kamen auch aus Norwegen. Wie das ,,Business Portal Norwegen‘‘ gestern berichtete, hat Nel Hydrogen Electrolyser, eine Tochtergesellschaft des norwegischer Nel ASA (NO0010081235), gestern offiziell die containerisierten Proton PEM-Elektrolyseure MC250 und MC500 auf den Markt gebracht. „Nel freut sich, unser Produktangebot um zwei weitere Wasserstoffgeneratoren von Weltklasse zu erweitern, und es besteht bereits großes Interesse an diesen Lösungen auf dem Markt“, sagt Filip Smeets, SVP Electrolyser Division von Nel. Die containerisierten Modelle MC250 und MC500 werden standardmäßig mit 1,25 bzw. 2,5 MW (246 und 492 Nm3 / h) geliefert. Die neuen Produkte integrieren den neu entwickelten 1,25-MW-PEM-Zellenstapel von Nel, was höhere Kapazitäten pro Einheit ermöglicht und niedrigere Kosten verursacht. Die Plattform kann mehrerer Einheiten in das Feld integrieren, was bei der Entwicklung eine wichtige Rolle spielte. „Wir achten genau auf den Markt und die Bedürfnisse unserer Kunden. Mit den containerisierten Protonen-PEM-Elektrolyseuren der M-Serie bieten wir die gleiche Robustheit und Zuverlässigkeit wie unsere herkömmlichen Geräte der M-Serie und ermöglichen eine schnellere und flexiblere Installation”, so Smeets weiter.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeIm Fernen Osten tat sich aber auch etwas, denn das Interesse fiel wieder einmal auf Xiaomi (KYG9830T1067) Denn Xiaomi Mi 11 Pro könnte das beste Kamera-Smartphone werden. Mit dem Xiaomi Mi 11 hat der chinesische Konzern kürzlich ein wirklich interessantes Smartphone mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis vorgestellt. Mit dem Mi 11 Pro plant der Konzern nun noch ein weiteres Handy, das technisch keine Kompromisse macht. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Xiaomi in diesem Modell eine 50-MP-Kamera verbauen möchte. Das wäre zwar ein Rückschritt im Vergleich zum normalen Mi 11 mit 108-MP-Kamera, der Sensor fällt beim Pro-Modell aber größer aus und soll demnach eine viel bessere Bildqualität ermöglichen.

Nun berichtet Gizmochina, dass das Mi 11 Pro zudem über einen 120x-Zoom verfügt, der tatsächlich auch eine gute Leistung bietet. So sollen Fotos, die den vollen Zoom nutzen, eine überraschend gute Bildqualität liefern. Die Konkurrenz schafft bisher 100x und dies bei mäßiger Qualität.

 

20.01.2021 - Arndt Kümpel - ak@ntg24.de

 









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