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Die Lufthansa verringert Schulden, Nordex schöpft neue Hoffnung, CureVac stürzt ab und was treibt eigentlich Steinhoff?

Die Märkte bieten mal wieder so manche Überraschung

NTG24 - Die Lufthansa verringert Schulden, Nordex schöpft neue Hoffnung, CureVac stürzt ab und was treibt eigentlich Steinhoff?

 

Am Dienstag tat sich so einiges an den Börsen. Einige Unternehmen freuten sich über ansehnliche Kursgewinne, andere fielen ins Bodenlose. Gemein haben dabei viele Titel, dass die jüngsten Entwicklungen sehr überraschend kamen. Umso deutlicher fielen die Reaktionen der Aktionäre aus, die zum Teil auf dem falschen Fuß erwischt wurden.

Das war beispielsweise bei CureVac (NL0015436031) der Fall, wo manch einer noch auf eine Zulassung für den Corona-Impfstoff hoffte, der in den Studien weitestgehend durchgefallen ist. Derartige Träumereien müssen jetzt aber endgültig begraben werden. Das Tübinger Unternehmen zog sein Vakzin aus den laufenden Zulassungsverfahren zurück und konzentriert sich nun auf den Impfstoff der zweiten Generation.

Auf absehbare Zeit dürften damit weiterhin operative Verluste geschrieben werden. Das ist bei der Lufthansa (DE0008232125) nicht anders, allerdings mehren sich hier Hoffnungen auf eine bessere Zukunft, nachdem ein weiterer Teil der Schulden beim Bund zurückgezahlt wurde. Die letzte Trance soll noch vor Jahresende folgen.

 

Bei der Lufthansa darf wieder gehofft werden

 

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Werbebanner DenkworkDie Aktie der Airline bewegte sich zwar zuletzt in Richtung Süden, damit war nach den durchgeführten Kapitalerhöhungen allerdings zu rechnen. Seit ein Ausklingen der Pandemie absehbar ist, haben die weiteren Aussicht sich aber in jedem Fall dramatisch verbessert und eine baldige Erholung ist jetzt zumindest keine völlige Utopie mehr.

Ganz anders sieht das bei Steinhoff (NL0011375019) aus, wo es an der Nachrichtenfront weiterhin ruhig zu bleiben scheint. Dabei warten die Anteilseigner sehnsüchtig auf die Erlösung in Form einer Zustimmung der Gerichte zum ausgehandelten Vergleich mit den Gläubigern und einem glücklichen Ende im Rechtsstreit mit der Tekkie-Town-Gruppe. Zwar prallte das Papier erwartbar an der Marke bei 0,15 Euro nach oben ab, ist von einer echten Erholung aber weiterhin weit entfernt.

 

Nordex wieder im Aufwind?

 

Wenig zu meckern gab es in der laufenden Woche bei Nordex (DE000A0D6554), wo sich nun schon zwei Tage in Folge eine recht ansehnliche Erholung beobachten ließ. Zwar sind mit Blick auf ein eingestürztes Windrad noch immer viele Fragen offen. Das rückte dank neuer Aufträge aber erst einmal in den Hintergrund und die steil steigenden Preise für fossile Brennstoffe sorgen zusätzlich für Kaufanreize. Somit droht auch erst einmal kein Absturz in den Kurskeller.

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Werbebanner ISIN-WatchlistLangweilig dürfte es aber sicher nicht werden, denn schon in den nächsten Wochen, wenn nicht Tagen, sind weitere Neuigkeiten zu erwarten. Das gilt nicht nur für Nordex, sondern für alle in diesem Artikel genannten Aktien. Aus Anlegersicht ist es daher zu empfehlen, ein genaues Auge auf die Nachrichtenlage zu werfen, um möglichst zeitnah reagieren zu können.

 

Interessante Zeiten

 

Wenig scheint dieser Tage an den Märkten sicher zu sein, jeder Tag scheint sein ganz eigenes Drama mit sich zu bringen, das sich auch schon mal über mehrere Branchen auswirken kann. Die größten Stolpersteine bleiben für den Moment stockende Lieferketten und explodierende Energiepreise. Wie bei jeder Krise gibt es aber auch dieses Mal Gewinner und damit für die Börsianer auch Chancen zu entdecken. Einstellen müssen wir uns aber wohl auf ein Ende der allgemeinen Euphorie und damit wieder auf größere Kursschwankungen. Wer die Nerven behält, muss sich davon aber nicht unbedingt verunsichern lassen.

 

13.10.2021 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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