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Geschäftsreisen verzeichnen weiterhin einen negativen Trend, was für Airlines wie die Lufthansa nicht unproblematisch ist

Bricht der Lufthansa ein wichtiges Standbein weg?

NTG24 - Geschäftsreisen verzeichnen weiterhin einen negativen Trend, was für Airlines wie die Lufthansa nicht unproblematisch ist

 

Erst gestern wagte sich der Autor dieser Zeilen daran, eine Reise mit der Deutschen Bahn nach Bonn anzutreten. Kein einziger Zug fuhr pünktlich ab und nach diversen Bemühungen um neue Verbindungen erfolgte die Ankunft beim Hotel schließlich mit entspannten drei Stunden Verspätung. Es lohnt sich also immer noch, schon einen Tag vor einem Termin anzureisen. Trotz dieser Einschränkungen wird die Bahn bei Geschäftsreisenden beliebter.

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Das hat unter anderem mit Nachhaltigkeitsberichten von Unternehmen zu tun, bei denen Flugreisen freilich keinen guten Eindruck hinterlassen. Davon ab steht das wichtige Geschäft mit Businesskunden aber auch aus anderen Gründen unter Druck. Das Niveau von vor der Corona-Pandemie wird kaum noch irgendwo erreicht. Bei einigen Verbindungen sind die Zahlen im zweistelligen Prozentbereich im Minus. Für die Lufthansa (DE0008232125) ist das nicht unproblematisch.

Einen kleinen Einblick in die Lage lieferte Markus Orth, seines Zeichens Chef der Lufthansa-City-Center-Reisebüros. Die stehen trotz des Namens zwar in keinem direkten Zusammenhang mit der Lufthansa. Dort erfasste Trends sind für Anleger dennoch nicht uninteressant. Berichtet wurde gegenüber der „FAZ“ unter anderem darüber, dass Zollstreitigkeiten eine Wirkung hinterlassen.

 

Bye bye, USA?

 

Insbesondere im von Zöllen stark betroffenen Autosegment finden demnach deutlich weniger Geschäftsreisen statt, da Neugeschäfte unter einem gigantischen Fragezeichen stehen. Die wachsende Bedeutung von Videokonferenzen dürfte ebenfalls ein Faktor sein, was den negativen Trend allerdings kaum alleine erklären kann. Diverse Sparpläne in großen Unternehmen könnten zusätzlich eine Rolle spielen.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeSollte sich das Ganze fortsetzen, so könnte es sich auch noch auf Urlauber auswirken. Denn Geschäftsreisende waren und sind in gewisser Weise das Rückgrat der großen Airlines. Sie zahlen in der Regel deutlich mehr und sorgen für verlässliche Umsätze. Fallen sie in größerer Anzahl weg, könnte dies zu weniger Verbindungen führen, sodass dann auch weniger Plätze in der Economy Class zu haben wären. Airlines wie die Lufthansa würden sich letztlich in einen Schrumpfkurs begeben.

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12.07.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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Bewertungen, Kommentare und Fragen an den Redakteur

 

  • ruedigerwashausen - 13.07.2025 11:20:50 Uhr

    Ich teile lhre Ansicht in vielen Punkten. Wenn die Bahn ihre Pünktlichkeit in den Griff bekommen würde, würden viel mehr Reisende( Geschäftl./Privat) die Bahn nutzen


 

1 Leser hat diesen Artikel von www.ntg24.de auf einer Skala von 1 bis 5 mit durchschnittlich 4 Punkten bewertet.

 

 

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