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Lufthansa und Piloten haben sich geeignet – Streik ist beigelegt

Piloten heben nun doch ab

NTG24 - Lufthansa und Piloten haben sich geeignet – Streik ist beigelegt

 

Am Mittwoch wollten die Piloten der Lufthansa erneut streiken. Nun ist der Streik beigelegt. Lufthansa und Gewerkschaft haben sich geeignet.

Die Vereinigung Cockpit (VC) hatte ab Mittwoch einen neuen Streik angekündigt. Dies sei nur abzuwenden, wenn die Lufthansa (DE0008232125) ein „ernstzunehmendes Angebot“ vorzulegen hätte. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa einigten sich beide Seiten am Dienstag in Frankfurt am Main. »Es gibt einen Deal«, bestätigte ein VC-Sprecher der Nachrichtenagentur „Reuters“, allerdings sind keine Einzelheiten über den Deal bekannt gemacht worden. Es müsse aber noch ein Beschluss gefasst werden, um den ab Mittwoch angekündigten erneuten Streik der Lufthansa-Piloten abzuwenden.

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Lufthansa unter Druck

 

Hätte es zu keiner Einigung zwischen Lufthansa und VC geführt, wäre die Fluggesellschaft erneut gezwungen gewesen, Flüge zu streichen. In der Streikwelle zuvor mussten 800 Flüge gestrichen werden, die 130.000 Passagiere betrafen. Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann hatte die Drohung und die Eskalation zwar für falsch erklärt, habe aber dennoch ein neues Angebot unterbreitet. Welche Wahl hatte er denn auch, obwohl die Forderung nach 40 Prozent mehr Lohn weit über das Ziel hinausschießt.

 

900 Millionen Euro Mehrkosten

 

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Werbebanner EMH PM TradeLaut den Informationen der Lufthansa hätte die ursprüngliche Forderung, 40 Prozent mehr Lohn für die Piloten, Mehrkosten von 900 Millionen Euro innerhalb der ersten beiden Jahren verursacht. Wir berichteten bereits in einem anderen Beitrag darüber. Schon vor der Corona-Krise wäre das nicht vertretbar gewesen. Die Gewerkschaft forderte zuvor einen Inflationsausgleich. Danach eine jährliche Tariferhöhung um 8,2 Prozent ab 2023 - zusätzlich zu einer Erhöhung in diesem Jahr um 5,5 Prozent. Die Lufthansa hatte in einem ersten Angebot die pauschale Erhöhungen der Grundvergütung von 500 Euro zum 1. September 2022 und um 400 Euro zum 1. April 2023 angeboten. Das ergebe je nach bisherigem Gehalt Steigerungen zwischen 5 und 18 Prozent. Dieses Angebot hatte die Gewerkschaft abgelehnt, bevor es am Dienstag dann doch noch zu einer Einigung kam.

 

06.09.2022 - Christina Daron

Unterschrift - Christina Daron

 

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