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Kursexplosion bei Netflix

Netflix Aktien brechen nach oben aus - Quartal übertrifft Erwartungen

NTG24 - Kursexplosion bei Netflix

 

Beeindruckende Zahlen von Netflix. Die Streaming-Plattform kehrt zu alter Form zurück und wächst zweistellig im 4. Quartal. Der Gewinn steigt überproportional stark an.

Netflix (US64110L1061) gewinnt 13,1 Millionen Netto-Neukunden im letzten Quartal 2023. Die Streaming-Plattform beendete das Jahr damit mit dem stärksten Quartal seit der Pandemie, als der Zustrom an Kunden sehr hoch war. Und das Wachstum fand in allen Regionen statt. Das Wachstum schlug zudem die Erwartungen der Wall Street deutlich. Die Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt mit 8,91 Millionen Netto-Neukunden gerechnet. Entsprechend stark sprangen auch die Aktien im nachbörslichen Handel um 8,7 % auf 534,80 US-Dollar. 

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Netflix Inc.

 

Co-CEO Greg Peters schränkte allerdings ein, dass sich das starke Wachstum nicht linear im 1. Quartal fortsetzen wird. Es wird aber stärker als im Vorjahresquartal sein (1,75 Millionen Netto-Neukunden). Die Wall Street stellt sich aktuell noch auf 4,31 Millionen Netto-Neukunden ein. Für das neue Geschäftsjahr wird eine Steigerung des Umsatzwachstums um 14 % auf 38,34 Mrd. US-Dollar prognostiziert und ein Gewinn je Aktie von 15,92 US-Dollar (+32 %).

 

Netflix gewinnt 13,1 Mio. Netto-Neukunden

 

Der Umsatz im 4. Quartal erreichte ein Niveau von 8,83 Mrd. US-Dollar. Was die Erwartung der Börse schlug, die sich im Schnitt auf 8,72 Mrd. US-Dollar eingestellt hatte. Beim Ergebnis je Aktie verfehlte Netflix allerdings die Prognose und lieferte 2,11 US-Dollar ab, statt der angestrebten 2,22 US-Dollar. Wohlgemerkt ausgehend von 0,12 US-Dollar je Aktie im Vorjahresquartal. Der Umsatz wurde 11 % höher im Jahresvergleich bei 8,72 Mrd. US-Dollar erwartet. Im Gesamtjahr erreichte man einen Umsatz von 33,7 Mrd. US-Dollar (+6,6 %) und einen Gewinn von 5,41 Mrd. US-Dollar (+20,5 %) bzw. 12,03 US-Dollar je Aktie (+21 %).

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDer Verlust von Scott Stuber ist allerdings ein Problem für Netflix. Ted Sarandos und Reed Hastings hatten Stuber 2017 angeworben, der seit 1997 in Hollywood als erfolgreicher Filmproduzenten gearbeitet hatte, wo sein grösster Erfolg „Ted“ war. Bei Netflix sorgte Stuber dafür, dass die Streaming-Plattform den Anteil eigenen Contents umfassend erhöht, der grossen Anklang beim zahlenden Publikum fand und regelmässig mit Preisen ausgezeichnet wurde. Ersetzt wird Stuber, der sich wieder selbstständig macht, durch Bela Bajaria. Ein Veteran im Filmgeschäft, aber keine Persönlichkeit, die die Lücke füllen kann, die Scott Stuber hinterlassen wird. Nach dem Ausscheiden werden wir noch darauf achten müssen, ob eventuell ein Konkurrent wie Apple (US0378331005) Stuber an Bord holt und dann Netflix im Content-Bereich bedrängt.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Finanzbriefes vorbehalten. Den Zürcher Finanzbrief und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

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25.01.2024 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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