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Tagesbericht Palladium vom 25.02.2025: Technische Schwäche bei Palladium - Warum der Abwärtstrend anhält und welche Faktoren entscheidend sind

Die jüngste Kursentwicklung von Palladium zeigt eine anhaltende Schwäche

NTG24 - Tagesbericht Palladium vom 25.02.2025: Technische Schwäche bei Palladium - Warum der Abwärtstrend anhält und welche Faktoren entscheidend sind

 

Der Palladiumpreis befindet sich weiterhin im Abwärtstrend und verzeichnete zuletzt einen deutlichen Rückgang. Am Dienstagmorgen notierte das Edelmetall bei 939 US-Dollar, was einem Verlust von 2,9 % innerhalb von 24 Stunden entspricht. Auch auf Wochensicht bleibt das Bild negativ: Ein Minus von 3,7 % unterstreicht die anhaltende Schwäche. Während sich Palladium in den letzten Jahren durch seine Rolle in der Automobilindustrie stabil hielt, könnten aktuelle Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Wasserstofftechnologie, den Druck auf den Preis weiter erhöhen.

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Toyota hat mit der Einführung seines neuen 3rd Gen FC-Systems einen weiteren Schritt in Richtung Wasserstoffmobilität unternommen. Die neue Technologie, die ab 2026 in Schlüsselmärkten wie Japan, Europa, Nordamerika und China eingeführt werden soll, bietet längere Haltbarkeit und höhere Effizienz. Die zunehmende Fokussierung auf Brennstoffzellen könnte langfristige Auswirkungen auf den Palladiummarkt haben, da in Wasserstoffantrieben Platin anstelle von Palladium (TVC:PALLADIUM) verwendet wird.

 

 

 

Wasserstoff als Chance und Risiko für den Palladiummarkt

 

Während Palladium derzeit eine Schlüsselrolle in Katalysatoren von Verbrennungsmotoren spielt, könnte der steigende Einsatz von Brennstoffzellen die Nachfrage schmälern. Gleichzeitig könnte der Übergang zur emissionsfreien Mobilität jedoch eine stabile Nachfrage für Palladium in Hybridfahrzeugen und konventionellen Motoren erhalten. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sich neue Anwendungsgebiete für Palladium innerhalb der Wasserstoffwirtschaft entwickeln.

 

Technische Analyse Palladium: Abwärtstrend bleibt bestehen

 

Die technische Analyse zeigt ein weiterhin angeschlagenes Bild. Der gleitende Durchschnitt der letzten zehn Tage (GD-10) ist fallend, ebenso wie der 200-Tage-Durchschnitt (GD-200). Beide Indikatoren unterstreichen die aktuelle Schwächephase. Der Kurs notiert unterhalb dieser Marken, was kurzfristig als negativ zu bewerten ist. Ein entscheidender Unterstützungsbereich liegt bei 937 US-Dollar – sollte dieser nicht halten, drohen weitere Verluste. Auf der Oberseite bildet die Zone um 1009 US-Dollar einen wichtigen Widerstand, den es für eine Trendumkehr zu durchbrechen gilt. Solange dieser Bereich nicht nachhaltig überschritten wird, bleibt der Abwärtstrend intakt.

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25.02.2025 - Andreas Opitz

Unterschrift - Andreas Opitz

 

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