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Aufbau neuer DAX-Absicherungen

Nächste Index-Unterstützung bei ca. 11750 Punkten

NTG24 - Aufbau neuer DAX-Absicherungen

 

Auch wenn die heutige, aktuell rd. 2,4 %ige DAX-Korrektur auf derzeit 12337 Punkte (9.50 Uhr) natürlich sehr stark vom Crash der nach Linde indexschwersten Aktie von SAP (DE0007164600 / aktuell ca. - 18 %) geprägt war und allein diese Korrektur den DAX bei dem rd. 10 %igen Indexgewicht der Aktie heute also schon bereits rd. 1,8% gekostet hat, muss dennoch festgehalten werden, dass mit der heutigen Unterschreitung der Marke von 12340 Punkten erneut ein charttechnisches Korrektursignal im DAX ausgelöst wurde. 

 

Chart:  DAX 30 - Index (mittelfristig)

 

 

Da zudem die aktuelle DAX-KGV-Bewertung (2021e) von 15,2 das höchste Niveau seit Herbst 2003 aufweist und die aktuelle sog. PEG-Ratio (= KGV 2021e / langfristig geschätztes jährliches Nettogewinnwachstum der DAX-Konzerne) von 2,7 im Übrigen gar seit den 80er Jahren nicht mehr gesehen wurde, haben wir mit heutiger Unterschreitung der DAX-Marke von 12340 Punkten in unseren 3 Strategiedepots sowie dem Themendepot Zukunftstechnologien erneute DAX-Absicherungen im bewährten Instrument des DB x-Trackers ShortDAX x2 Daily Swap UCITS ETF (LU0411075020) eröffnet. 

Das ETF-Gewicht in allen 4 genannten Depots beträgt rd. 3 %, d.h. wegen des im ETF enthaltenen 2fach negativen DAX-Hebels beträgt die effektive Aktienabsicherungsquote in allen Depots damit aktuell rd. 6 %. Der rechnerische Aktieninvestitionsgrad aller Depots wird damit vorläufig auf rd. 83 – 84 % reduziert. 

Der Einstandskurs im genannten ETF (9.25 Uhr) lag bei 2,466 Euro.  

Wie in obenstehendem Chart angedeutet, ist kurzfristig zwar lediglich ein weiteres Abgleiten des DAX bis auf seine nächste Unterstützungsmarke bei rd. 11750 Punkten denkbar, auf eine eventuelle darüber hinausgehende Korrektur (die unseres Erachtens am ehesten durch eine weiter verstärkte “Corona-Panik” an den Aktienmärkten und zusätzliche politische Lockdown-Anordnungen ausgelöst werden dürfte) würden wir jedoch selbstverständlich mit weiteren konsequenten Indexabsicherungen bzw. Verkäufen einzelner Aktien reagieren.

 

26.10.2020 - Matthias Reiner - mr@ntg24.de

 

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