Die Speicherkrise macht vor Sony nicht Halt und die Preise für die PlayStation steigen nun in weiteren Regionen
Daddeln auf der PlayStation von Sony wird zum teuren Vergnügen
Bereits mehrfach hat Sony den Preis der schon im Jahre 2020 veröffentlichten PlayStation 5 nach oben angehoben, was in der Branche ein absolutes Novum darstellt. Doch die zeitweise hohe Inflation hat Spuren hinterlassen und nun kommt auch noch eine Speicherkrise historischen Ausmaßes hinzu. Als Folge daraus steigen die Preise wohl noch weiter.
Auf dem PlayStation Blog kündigte Sony (JP3435000009) am Montag an, die Preise für seine Hardware in Südkorea sowie mehreren südostasiatischen Ländern zu erhöhen, und das zum Teil kräftig. Die Standard-Variante der PlayStation 5 (PS5) kostet in Südkorea künftig 948.000 Won (ca. 550 Euro) statt zuvor 748.000 Won (ca. 430 Euro). Für die Pro-Variante werden ebenfalls knapp 200.000 Won mehr fällig, sodass der Preis auf 1,3 Millionen Won oder umgerechnet 750 Euro steigt.
In Singapur verteuert sich die PS5 von 799 auf 849 Dollar und auch in anderen Ländern wie Thailand, Malaysia, Vietnam und Indonesien steigen die Preise. Das betrifft zum Teil auch andere Hardware wie das PlayStation Portal. Zuvor erhöhte Sony bereits in Nordamerika und Europa die Preise. An der Börse wird das mit einiger Skepsis verfolgt.
Sony: Maue Absatzzahlen voraus?
Zwar schützt Sony mit den Preiserhöhungen seine Margen und reagiert letztlich auf steigende Kosten, die sich aufgrund der Speichersituation ergeben. Allerdings bedient der Konzern ein recht preissensitives Klientel. Absehbar ist daher, dass die Verkaufszahlen merklich nachgeben werden. In anderen Regionen ließen sich entsprechende Effekte bereits beobachten, nachdem Vorzieheffekte nach Ankündigungen für Preiserhöhungen abgeklungen waren.
Sinkende Verkaufszahlen sind für Sony ein nicht zu unterschätzendes Problem. Denn die Installationsbasis der PlayStation ist auch die Basis dafür, möglichst hohe Umsätze mit Software-Verkäufen zu erzielen. Da die Gaming-Sparte sich zudem zu einem der wichtigsten Standbeine des japanischen Technologie-Giganten gemausert hat, können Anleger die Entwicklung nur schwerlich ignorieren.
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29.04.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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