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Starbucks verabschiedet sich offenbar aufgrund zu vieler Fehler wieder von einer KI-App, mit der in Nordamerika Warenbestände erfasst werden sollten

Die KI scheint der Lieferkette von Starbucks nicht geholfen zu haben

NTG24 - Starbucks verabschiedet sich offenbar aufgrund zu vieler Fehler wieder von einer KI-App, mit der in Nordamerika Warenbestände erfasst werden sollten

 

Künstliche Intelligenz kommt in immer mehr Bereichen zum Einsatz und wird in Unternehmen gerne mal als der große Heilsbringer abgefeiert. Dementsprechend wird die Technologie natürlich auch überall integriert. Ob das auch sinnvoll ist, zeigt sich aber wohl manches Mal erst im Nachhinein.

Die US-Kaffeehauskette Starbucks (US8552441094) hat sich laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters nun dazu entschieden, eine KI-App zur Erfassung von Warenbeständen in Nordamerika wieder abzuschaffen. Als Grund dafür gilt, dass die KI wohl zu viele Fehler gemacht hat. Insidern zufolge wurden Milchsorten verwechselt und Sirupflaschen in Regalen nicht korrekt erkannt.

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Eingeführt hatte Starbucks das Ganze bereits vor rund neun Monaten. Wenig später hieß es von Starbucks-Chef Brian Niccol noch, dass die KI für Verbesserungen in der Lieferkette gesorgt habe. Die nun vorliegenden Berichte lassen allerdings das Gegenteil vermuten. Das Unternehmen begründete die Entscheidung trocken damit, dass die Warenzählung in allen Kaffeehäusern standardisiert werden solle. Warum dies nicht mit KI erfolgen mag, darauf ging man nicht weiter ein.

KI-Skeptiker verschlingen die Meldung freilich als Beleg dafür, dass die Technologie überbewertet sei. Ganz so weit muss man aber noch nicht gehen. Die KI hat noch so ihre Tücken und Kinderkrankheiten. Starbucks wird sich dem aber in Zukunft nicht einfach verschließen. Gezeigt hat sich lediglich, dass der Einsatz auf dem aktuellen technologischen Stand nicht in allen Bereichen di erhofften Verbesserungen mit sich bringt.

 

Bleibt Starbucks experimentierfreudig?

 

Aus Anlegersicht ist zu hoffen, dass Starbucks weiterhin experimentierfreudig bleibt und auch beim Thema KI am Ball bleibt. Letztlich wird sich nur durch Versuche zeigen können, wo die Technologie ihre Stärken ausspielen kann und wo eben nicht. Dass das Unternehmen Fehlschläge anerkennt und auch zum Einlenken bereit ist, darf als positives Zeichen gewertet werden. Den Aktienkurs beeinflusst es allerdings nicht weiter.

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26.05.2026 - Matthias Eilenbrock

Unterschrift - Matthias Eilenbrock

 

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