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Swiss Life steht vor einem spannenden Geschäftsjahr

Swiss Life baut Beratung in Deutschland gegen den Trend deutlich aus

NTG24 - Swiss Life steht vor einem spannenden Geschäftsjahr

 

Der größte Lebensversicherungskonzern der Schweiz baut gegen den Branchentrend seine Filialpräsenz in Deutschland deutlich aus. Dies teilte das Unternehmen heute mit. Dieser Schritt fügt sich in das neue Unternehmensprogramm ,,Swiss Life 2024‘‘ ein, in dem eine Vertiefung der Kundenbeziehungen und der Ausbau der Beratungsorganisationen im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen. Die Aktie gewinnt dadurch zusätzlich an Attraktivität.

Der größte Schweizer Lebensversicherer Swiss Life Holding (CH0014852781) hat sich anspruchsvolle Wachstumsziele gesetzt und diese in seinem neuen Unternehmensprogramm ,,Swiss Life 2024‘‘ in Zahlen und Ziele gegossen.

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Werbebanner ClaudemusDieses Programm zielt auf eine Steigerung des Fee-Ergebnisses auf 850 - 900 Mio. CHF im Jahr 2024, nachdem es im Rahmen des vorangegangenen Programms ,,Swiss Life 2021‘‘ noch 600 – 650 Mio. CHF waren. Die bereinigte Eigenkapitalrendite soll dann bei 10 – 12 % (Swiss Life 2021: 8 – 10 %) liegen, und der kumulierte Cash-Transfer an die Holding von 2022 bis 2024 soll bei 2,8 - 3 Mrd. CHF liegen (Swiss Life 2021: 2 – 2,25 Mrd. CHF). Ab 2022 soll die Dividenden-Ausschüttungsquote bei über 60 % liegen (Swiss Life 2021: 50 – 60 %).

Um diese Ziele zu erreichen, soll die Zahl der Filialen in Deutschland weiter deutlich erhöht werden, wie Swiss Life Deutschland heute in Hannover mitteilte.

Bereits 2021 hatten Swiss Life gegen den Branchentrend in Deutschland 104 neue Filialen eröffnet. In diesem Jahr sollen weitere 100 dazukommen.

Denn die Schweizer sind der Überzeugung, dass, dass viele Kunden weiterhin persönlich von Angesicht zu Angesicht mit einem Berater über ihre Finanzen sprechen wollen. Und dies oder vielleicht gerade deshalb, weil viele Banken seit Jahren tausende Filialen geschlossen haben.

Dieser Schritt soll dazu beitragen, das Neugeschäft sowie das Gebühren- und Provisionseinkommen kräftig zu steigern.

Die Aktie der Swiss Life Holding war im Corona-Crash ab Februar 2020 deutlich stärker abgestürzt als ihr Index, der SMI, wie Chart 1 zeigt. Danach brauchte der Titel auch länger, bis er das damalige Kursniveau wieder erreichte. Der SMI brauchte bis Mai 2021, während Swiss Life erst im November 2021 das Niveau vom Februar 2020 wieder erreichte.

Diese Entwicklung der letzten 2 Jahre zeigt aber auch, dass die stärkere Aufwärtsdynamik des SMI erlahmt ist, während die Aktie von Swiss Life ihren Anstieg seither fortgesetzt hat.

 

 

Chart 2 zeigt die absolute Entwicklung. Der Ausbruch über das Hoch vom Februar 2020 fällt dabei auch fundamental mit der Berichterstattung von Swiss Life auf dem Investorentag am 25.11.2021 zusammen.

 

 

Chart 3 zeigt dabei, dass an diesem und den folgenden Tagen die deutlich erhöhten Umsätze den Ausbruch nach oben bestätigen. Damit kann plausibel vermutet werden, dass die Investoren mit dieser Höherbewertung einen Erfolg der oben skizzierten Strategie einpreisen.

 

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeInteressant ist dabei auch, dass für diese Wachstumsstrategie steigende Zinsen keinen Bremsfaktor darstellen.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Trends vorbehalten. Den Zürcher Trend und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

09.02.2022 - Arndt Kümpel

Unterschrift - Arndt Kümpel

 

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