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TUI strebt an der Börse weiter in Richtung Abgrund

Keine Stimmungswende in Sicht

NTG24 - TUI strebt an der Börse weiter in Richtung Abgrund

 

Das Management von TUI ist schwer darum bemüht, bei den Anlegern wenigsten ein Bisschen Zuversicht zu verbreiten. Das gelang zuletzt aber selbst mit einigermaßen ermunternden vorläufigen Zahlen aus dem Sommergeschäft nicht. Zu groß wiegen die Sorgen um die anstehende Herbst- und Wintersaison.

Dass die für TUI (DE000TUAG000) hart werden wird, daran gibt es an den Märkten kaum noch Zweifel. Selbst wenn die Preise für Pauschalreisen durch die Inflation nur wenig beeinflusst sein sollten, wie das Unternehmen selbst es unlängst verlauten ließ. Schon allein aufgrund der massiv steigenden Lebenshaltungskosten dürfte manch einer sich zweimal überlegen, ob eine Reise in den nächsten Monaten wirklich notwendig ist.

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Werbebanner EMH PM TradeAndere denken darüber schon gar nicht mehr nach, weil sie sich solche Späße schlicht nicht mehr leisten können. Bisher deutet alles darauf hin, dass die Reisebranche nach einem kleinen Comeback im Sommer schon vor der nächsten Krise steht, wenngleich die mit der Corona-Pandemie nicht zu vergleichen ist. Die Anleger jedenfalls haben sich schon mal in Stellung gebracht.

Nach Kursverlusten von knapp vier Prozent am Freitag fiel die TUI-Aktie mal wieder unter die Linie von 1,50 Euro. Hier blickt der Titel lediglich noch auf das 52-Wochen-Tief bei 1,42 Euro, welches so etwas ähnliches wie einen Support bietet. Angesichts der jüngsten Entwicklungen und der bisherigen Performance im laufenden Jahr können die Aktionäre sich darauf aber kaum verlassen.

 

Schwere Zeiten für TUI

 

Nüchtern lässt sich für den Moment festhalten, dass TUI noch immer nicht an das Vor-Corona-Niveau anknüpfen konnte und schon vor der Pandemie lief es für den Reiseanbieter alles andere als traumhaft. Das gibt Anlegern letztlich mehr als genug Gründe, den Titel weiterhin links liegen zu lassen. Wer hier noch vom großen Comeback träumt, braucht mindestens eine gehörige Portion Geduld. In absehbarer Zeit ist aber wohl oder übel vor allem mit weiteren Herausforderungen und potenziellen Enttäuschungen zu rechnen.

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26.09.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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