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Maue Studiendaten befördern AstraZeneca an der Börse in die Tiefe, doch an den Aussichten hat sich nur wenig geändert

AstraZeneca spürt den Druck, der im Segment jedoch üblich ist

NTG24 - Maue Studiendaten befördern AstraZeneca an der Börse in die Tiefe, doch an den Aussichten hat sich nur wenig geändert

 

Im Biotech-Segment stehen Studiendaten stets im Vordergrund. Der britisch-schwedische Konzern AstraZeneca bildet da keine Ausnahme. Leider gab es nun keine erfreulichen Neuigkeiten, sondern eine handfeste Enttäuschung zu sehen. Die Aktie reagierte zeitweise mit einem heftigen Ausverkauf.

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Gemeldet hatte das Unternehmen Ergebnisse aus der Phase-3-Studie CARDIO-TTRansform, bei der kurz gesagt das hauptsächliche Ziel nicht erreicht werden konnte. Im Vergleich zu einem Placebo konnte AstraZeneca (GB0009895292) bei bestimmten Herzkrankheiten keine Verbesserung erkennen. Das belastet freilich auch den Entwicklungspartner Ionis Pharmaceuticals.

Vollkommen ohne etwas in der Hand steht AstraZeneca nicht da. Der Konzern berichtete immerhin über ein „nominell signifikantes Ergebnis“ bei einer vorher festgelegten Subgruppenanalyse. In bestimmten Fällen scheint der Wirkstoffkandidat Eplontersen also durchaus noch aussichtsreich zu bleiben. Das reichte den Börsianern allerdings nicht, um schon Luftsprünge zu machen.

 

Die AstraZeneca-Aktie wird durchgereicht

 

Stattdessen herrschte allgemeine Enttäuschung. Die AstraZeneca-Aktie verlor am Donnerstag zeitweise um rund zwölf Prozent an Wert, konnte bis Handelsschluss aber wieder etwas Boden gutmachen. Es blieb letztlich bei Abschlägen von knapp sechs Prozent, was den Kurs auf 178,49 US-Dollar beförderte. Das ist noch immer nicht erfreulich, doch das Papier hat auch schon unschönere Tage erlebt.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDas Risiko von Studiendaten, welche die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können, begleitet Aktien aus dem Biotech-Segment ständig. Nicht immer können Erfolge gefeiert werden und selbst bei den Besten gibt es ab und an Rückschläge zu verkraften. Das ist aber noch lange kein Todesurteil. Schon die nächsten Studien könnten wieder erfreulichere Neuigkeiten liefern. Darauf ist zwar kein Verlass, doch ebenso wenig bedeutet ein einzelner Rückschlag schon das Aus für einen Wirkstoff.

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11.07.2026 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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