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Stehen bei Bayer bald große Veränderungen an?

The same procedure as every year

NTG24 - Stehen bei Bayer bald große Veränderungen an?

 

Auch geschlagene sechs Jahre nach der Übernahme von Monsanto ist Bayer noch immer schwer gebeutelt, schrieb gesten „Der Aktionär“ und trifft es damit ziemlich auf den Punkt. Bis heute liegt die Marktkapitalisierung des Pharmariesen unter den 63 Milliarden USD, die seinerzeit für den Saatgut-Konzern gezahlt wurden.

Dass eine solche Entwicklung bei den Investoren nicht unbedingt zu Freudensprüngen führt, dürfte klar sein. So gab es in den letzten Jahren immer wieder offene Kritik am Vorstand und die massiven Vertrauensprobleme schleppt Bayer (DE000BAY0017) bis heute mit sich herum. Heute steht nun die nächste Hauptversammlung an, bei der die Aktionäre darüber entscheiden werden, ob CEO Werner Baumann entlastet werden soll – mal wieder.

Wie die Abstimmung ausgehen wird, lässt sich nur abwarten. Ob darauf irgendwelche Folgen enstehen werden, ist aber ohnehin fraglich. Denn bereits im Jahr 2019 sprachen sich die Anteilseigner gegen eine Entlastung aus, passiert ist danach herzlich wenig und bekanntlich ist Baumann bis heute im Amt. Dadurch sind auch recht aggressive Töne einiger Großaktionäre im Vorfeld der Hauptversammlung aus Anlegersicht erst einmal mit einer gewissen Gelassenheit zu betrachten.

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Es spricht derzeit wenig dafür, dass es bei Bayer einen schnellen Führungswechsel geben wird. Das streben selbst unter den Kritikern nur die Wenigsten an, da damit nur noch mehr Unruhe in das ohnehin schon strauchelnde Unternehmen kommen würde. Mit eben solcher scheinen die Anleger in den letzten Tagen fest zu rechnen. Zumindest würde das die recht deutlichen Korrekturen bei der Bayer-Aktie erklären.

 

Die Bayer-Aktie schwächelt mal wieder

 

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Werbebanner ISIN-WatchlistInnerhalb der letzten fünf Handelstage purzelte Bayer an der Börse um 5,7 Prozent abwärts und vernichtete damit mal eben sämtliche Zugewinne der letzten vier Wochen. Auch am Donnerstag mussten in einem eigentlich freundlichen Marktumfeld Verluste von 1,1 Prozent verkraftet werden, was den Kurs des Papiers bis auf 61,99 Euro in die Tiefe beförderte. Bleibt abzuwarten, ob sich im Laufe des heutigen Tages neue Signale ergeben und in welche Richtung die womöglich zeigen könnten.

 

29.04.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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