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Wie lange kann Bayer den Aufwärtstrend noch halten?

Es hätte schlimmer kommen können

NTG24 - Wie lange kann Bayer den Aufwärtstrend noch halten?

 

Neuerliche Kopfschmerzen rund um den Unkrautvernichter Glyphosat in den USA schickten die Aktie von Bayer in der vergangenen Woche auf Talfahrt. Zeitweise musste das Unternehmen Kursverluste von fast zehn Prozent sowie den Verlust der 60-Euro-Marke hinnehmen. Den generellen Aufwärtstrend wollten die Bullen aber nicht aus der Hand geben.

Bis zum Wochenende konnte Bayer (DE000BAY0017) sich in einem ansehnlichen Tempo erholen und damit die vorherigen Verluste wieder ausgleichen. Auf Wochensicht konnte sogar ein Plus von 2,9 Prozent verbucht werden und mit 61,54 Euro zum Wochenende landete der Titel nicht auf dem niedrigsten Niveau.

Die Höchststände aus dem April bei knapp 68 Euro mögen noch in einiger Entfernung liegen. Die müssen für den Moment aber auch gar nicht erreicht oder übertroffen werden, um die grundsätzliche Aufwärtstendenz am Leben zu erhalten. Dafür reicht es aus, wenn die Kurse oberhalb von 60 Euro bleiben. Dass den Bullen dieses Kusntstück trotz schlechter Nachrichten und der bis zuletzt mehr als schlechten Stimmung an den Märkten gelungen ist, macht durchaus Hoffnung.

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Mit einem Kursplus von rund 30 Prozent seit Jahresbeginn gehört die Bayer-Aktie damit weiterhin zu den wenigen Gewinnern im laufenden Jahr. Zu verdanken haben die Anleger das vor allem einer enormen Nachfrage im Agrarbereich, wo gleichzeitig die Preise in Richtung Himmel schießen und damit für ansehnliche Margen sorgen. Während die Tochter Monsanto also auf der einen Seite weiterhin für Verstimmungen sorgt, ist sie auch nicht unwesentlich daran beteiligt, dass die Aussichten wieder deutlich freundlicher sind als noch vor sinigen Monaten.

 

Ein zweischneidiges Schwert

 

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Werbebanner EMH PM TradeOb bei der Übernahme von Monsanto am Ende die positiven oder die negativen Faktoren überwiegen, darüber wird sich wohl noch sehr lange gestritten werden. Auch die Bayer-Aktie wird das Theme noch eine Weile begleiten, wenn nicht sogar dominieren. Es bleibt abzuwarten, ob der Superme Court einen Fall aus dem Jahr 2019 noch einmal revidieren wird. Experten gehen davon aus, dass daraus eine Art Grundatzurteil mit weitreichenden Folgen für weitere Klagen entstehen könnte. Die Aktionäre müssen das Ganze daher im Auge behalten.

 

16.05.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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