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Eine Studie von BioNTech zu einem Krebsmedikament wird aufgrund von Sicherheitsbedenken teilweise gestoppt, was die Anleger naturgemäß verunsichert

Die Hoffnung lebt bei BioNTech weiter

NTG24 - Eine Studie von BioNTech zu einem Krebsmedikament wird aufgrund von Sicherheitsbedenken teilweise gestoppt, was die Anleger naturgemäß verunsichert

 

Mit Corona-Impfstoffen wird BioNTech voraussichtlich so schnell nicht mehr genügend Gewinne einfahren, um sämtliche Forschungen zu finanzieren. Das Unternehmen steuert also auf eine Zukunft zu, die wieder von Verlusten in den Bilanzen geprägt sein könnte. Größter Hoffnungsträger sind nun Krebsmedikamente, von denen manche bereits in klinischen Studien untersucht werden.

Nun musste BioNTech (US09075V1026) in einem Fall allerdings einen Rückschlag verkraften. Die US-Gesundheitsbehörde hat bei laufenden Phase-1-Studie des Wirkstoff-Kandidaten BNT326/YL202 die Neuaufnahme von Patienten erst einmal gestoppt. Als Grund dafür wurden „unerwünschte Ereignisse des Grades 5“ genannt. Übersetzt bedeutet dies, dass es wohl zu Todesfällen gekommen ist.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeLaut dem „SWR“ gab es wohl tatsächlich drei Todesfälle bei Probanden. Allerdings ist noch unklar, woran genau jene verstorben sind. Es liegt in der Natur der Sache, dass Studienteilnehmer schwerkrank sind. Oftmals ist eine Medikamentenstudie für sie eine Art letzter Hoffnungsschimmer. Sicher ist also noch längst nicht, dass das Medikament von BioNTech für die Todesfälle verantwortlich ist. Auch die Studie an sich ist noch nicht zum Scheitern verurteilt.

 

BioNTech muss zittern

 

Es gibt nun aber wohl erstmal Klärungsbedarf, was BioNTech bei der Entwicklung seiner Krebs-Medikamente ein Stückchen zurückwerfen könnte. Bei dem beanstandeten Medikament handelt es sich um einen Wirkstoff, der in Kombination mit einer Chemotherapie zum Einsatz kommt. Vereinfacht ausgedrückt will BioNTech dafür sorgen, dass die Behandlung sich aktiv auf Krebszellen fokussiert und damit die Erfolgschancen steigen.

Die Anleger werden durch den kleinen Rückschlag daran erinnert, dass es für ein Gelingen solcher und anderer Entwicklungen nie eine Garantie geben kann. Selbst auf den letzten Metern ist ein Scheitern noch möglich. An der Börse sorgten die jüngsten Meldungen für weitere Verunsicherung und die BioNTech-Aktie wertete am Mittwoch um knapp 1,2 Prozent bis auf 80,15 Euro ab. Schon bei 78,42 Euro lauert das aktuelle 52-Wochen-Tief.

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21.06.2024 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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