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Die hübschen Zugewinne der Commerzbank scheinen schon wieder viel zu schnell dahinzuschmelzen

Gelegenheit macht Gewinnmitnahmen

NTG24 - Die hübschen Zugewinne der Commerzbank scheinen schon wieder viel zu schnell dahinzuschmelzen

 

Ende vergangener Woche noch hätte die Stimmung bei der Commerzbank kaum besser ausfallen können. Nachdem Gerüchte über eher schmale Ausschüttungen in der Zukunft die Aktionäre in die Flucht trieben, ging das Management mutig voran. Früher als erwartet gab es einen Ausblick auf Ausschüttungen, die deutlich höher ausfallen sollen als bisher vermutet.

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Werbebanner DegussaDas reichte den Käufern aus, um sich befrieden zu lassen und die Commerzbank (DE000CBK1001) wagte am vergangenen Freitag einen gewaltigen Satz in die Höhe. Um mehr als 12 Prozent ging es zeitweise aufwärts, was den Kurs bis auf 10,90 Euro trieb. Nachdem zuvor Kurse unterhalb der 10-Euro-Linie die Norm waren, ließ sich das durchaus als großer Erfolg verbuchen, auch wenn es sich „nur“ um den höchsten Kurs seit gut zwei Monaten handelte.

Enttäuschend ist allerdings, dass den Bullen recht schnell schon wieder die Puste auszugehen scheint. Statt neue Jahreshochs jenseits der 12-Euro-Marke ins Visier zu nehmen, nahmen die Anleger in der laufenden Woche lieber Gewinne mit. Zuletzt ging es am Dienstag um 2,66 Prozent abwärts, was den Kurs auf nur noch 10,24 Euro beförderte. Das ist längst kein Todesstoß, aber schon eine dezente Enttäuschung.

Zu hoffen bleibt, dass die Commerzbank sich nun zumindest oberhalb der psychologisch bedeutsamen 10-Euro-Marke stabilisieren kann. Damit würde wenigstens die Aussicht auf eine Erholungsrallye am Leben erhalten werden. Einfach dürfte der Titel es aber nicht haben, denn bekanntlich könnte die Marktstimmung momentan kaum schlechter ausfallen.

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Commerzbank: Der Druck lässt nicht nach

 

Unverändert wird die Commerzbank von so manchen Zweifeln geprägt, was nachhaltige Kurssprünge in Richtung Norden zu verhindern scheint. Mit den nun ausgegebenen Ausschüttungsquoten in Kombination mit fundamental freundlichen Aussichten gibt es aber durchaus Argumente, um an dem Titel festzuhalten. Auch die Analysten zeigen sich optimistisch und sprechen von Kurszielen oberhalb von 14 Euro. Das ist zwar noch kein Garant für steigende Kurse, zumindest aber ein Indiz.

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04.10.2023 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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