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Trotz eines weiteren Kurssturzes sterben die Optimisten bei Delivery Hero einfach nicht aus

Die große Chance?

NTG24 - Trotz eines weiteren Kurssturzes sterben die Optimisten bei Delivery Hero einfach nicht aus

 

Schon wieder fand die Aktie von Delivery Hero sich am Montag am Ende des DAX wieder uns enttäuschte die Anleger mit neuerlichen Kursverlusten. Wann die endlich ein Ende finden könnte, lässt sich unmöglich abschätzen. Es verbreitet sich derzeit allerdings die Ansicht, dass die Abschläge der letzten Wochen übertrieben ausgefallen sein könnten.

Seit Mitte November wertete die Aktie von Delivery Hero (DE000A2E4K43) bereits um knappe 70 Prozent ab und auch die letzten Kursgewinne ändern erst einmal nichts an der negativen Tendenz. Der Montag beförderte die Aktie des Lieferdienstes letztlich um satte 7,45 Prozent in die Tiefe. Ein weiteres Mal kämpft Delivery Hero darum, die eigenen Marktkapitalisierung oberhalb von zehn Euro zu halten.

Zu den positiven Stimmen zählt derzeit unter anderem Die Berenberg Bank, welche ihre Einschätzung zu Delivery Hero kürzlich überarbeitete. Dabei wurde die Kaufempfehlung für den Titel nicht angefasst, auch wenn das Kursziel mehr als deutlich gestutzt wurde. Statt 160 Euro rechnen die Finanzexperten nun ledilgich noch mit 75 Euro. Das liegt freilich immer noch ein gutes Stück über dem gestrigen Schlusskurs in Höhe von 41,60 Euro.

Gründe zur Sorge bei der weiteren Finanzierung des stark defizitären und auf Wachstum spezielieserten Unternehmens sieht die Analystin Sarah Simon nicht. Stattdessen verweist sie auf einen großen und zahnlungskräftigen Einzelaktionär in Form von Prosus. Der wird die fehlenden Gewinne allerdings wohl eher nicht bereitwillig ausgleichen wollen/können.

 

Das gewohnte Bild

 

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Werbebanner TradingViewDie Anleger ließen sich von den guten Aussichten nicht im Ansatz überzeugen und so setzte Delivery Hero den schmerzhaften Abwärtstrend am Montag zunächst weiter fort. Wie es in den nächsten Tagen weitergehen wird, verrät selbst der Blick in die berüchtigte Glaskugel nicht. Sicher scheint für den Moment lediglich, dass die Volatilität für den Moment weiterhin hoch ausfallen wird. Dass der Titel sich bereits vor Kriegsausbruch in der Ukraine in einem klaren Abwärtstrend befand, macht die Sache nicht eben besser.

 

22.03.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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