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VW, Porsche, Mercedes-Benz, BMW – Trotz starken ersten Halbjahres wachsen auch die Risiken

Deutsche Autobauer überzeugen mit Umsatz- und Gewinnwachstum

NTG24 - VW, Porsche, Mercedes-Benz, BMW – Trotz starken ersten Halbjahres wachsen auch die Risiken

 

Die deutschen Autobauer können zwar mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung überzeugen, doch die wirtschaftlichen Risiken sind weiterhin präsent.

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Bislang haben mit Volkswagen (DE0007664039), Porsche (DE000PAG9113) und Mercedes-Benz (DE0007100000) drei der vier im DAX gelisteten Autobauer das Zahlenwerk für das am 30. Juni abgelaufene zweite Quartal 2023 präsentiert. BMW (DE0005190003) folgt noch in dieser Woche. Dabei lassen sich bereits deutliche Überschneidungen und Gemeinsamkeiten erkennen. Während die weitere Entwicklung im laufenden Jahr aufgrund der zunehmenden konjunkturellen Risiken gefährdet ist, konnten alle drei Autobauer einen kräftigen Umsatz- und Gewinnsprung erzielen.

Die konjunkturellen Risiken führten auch dazu, dass Europas größter Autobauer VW die Absatzprognose für dieses Jahr von 9,5 Millionen auf 9 Millionen Fahrzeuge gesenkt hat. Im Gegensatz dazu hat Mercedes-Benz das Gewinnziel für dieses Fiskaljahr nach der Präsentation der Quartalszahlen sogar angehoben. Für das Gesamtjahr soll nun ein operatives Ergebnis von 20 Milliarden Euro anfallen, was ungefähr dem Vorjahresniveau entspricht. Getrieben werden die Geschäfte bei Mercedes-Benz dabei überraschenderweise von der Van-Sparte, die eine Gewinnverdopplung verzeichnen konnte.

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Werbebanner testenAuch Porsche konnte im ersten Halbjahr ein deutliches Wachstum sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn verzeichnen. Dennoch hoben die Zuffenhausener die Jahresprognose nicht an. Als Grund hierfür wurden die unischeren Perspektiven in den beiden wichtigsten Absatzmärkten in Europa und China genannt. Für Porsche ist hierbei besonders der Fokus auf die Luxusmodelle ein wichtiger Faktor, da der Sportwagenbauer so überdurchschnittliche operativen Margen erzielen konnte und über eine ungebrochene Preissetzungsmacht verfügt.

Überraschend stark performte auch der französisch-italienische Autobauer Stellantis (NL00150001Q9). Zu dem Markenportfolio von Stellantis gehören neben Fiat, Chrysler, Alfa Romeo und Opel auch französische Marken wie Peugeot und Citroën. Bei Stellantis scheint sich der Fokus auf die Kostenreduktion nun auszuzahlen. Mit einer operativen Rendite von 14,4 % liegt der zweitgrößte europäische Autobauer sogar deutlich vor Volkswagen, die eine operative Marge von 7,9 % im ersten Halbjahr erzielten. Für Stellantis zahlt sich hierbei die Ausrichtung auf den Absatzmarkt in Nordamerika bislang aus. Während Volkswagen durch die Preisschlacht in China unter Druck geraten ist, sind solche externen Effekte in Nordamerika nicht spürbar. Volkswagen versucht nun mit Kooperationen wie z.B. mit XPeng (KYG981AW1003) den Rückstand im chinesischen Markt wieder zu minimieren.

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Werbebanner Speed Monkeys - Tesla Tuning EssenBMW wird das Ergebnis des ersten Halbjahres 2023 am heutigen Donnerstag veröffentlichen. Starke Abweichungen nach oben sollten Aktionäre allerdings trotz eventueller guter Zahlen nicht erwarten. Die Aktie von BMW konnte im bisherigen Jahresverlauf starke 33 % zulegen, sodass davon auszugehen ist, dass der Kurs bereits die hohen Erwartungen der Aktionäre widerspiegelt. Bereits Anfang Juli hat BMW ein Absatzplus von 11 % für das zweite Quartal 2023 vermelden können. Besonders die vollelektrischen Modelle überzeugen bislang mit einer hohen Nachfrage. Der Anteil der Elektroautos am Gesamtabsatz soll für das Gesamtjahr auf 15 % steigen. Anders als etwa Volkswagen hat BMW in Folge des Preiskrieges auf dem chinesischen Markt auch die Preise für die Elektromodelle nicht reduziert.

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03.08.2023 - Felix Eisenhauer

Unterschrift - Felix Eisenhauer

 

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