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Post lässt Dividende um 17 % steigen - 1 Mrd. Euro für das neue Aktienrückkaufprogramm

Die Deutsche Post verteilt Geschenke an die Aktionäre

NTG24 - Post lässt Dividende um 17 % steigen - 1 Mrd. Euro für das neue Aktienrückkaufprogramm

 

Die Deutsche Post (DE000A2E4K43) liefert ihren Geschäftsjahresbericht für 2020 morgen früh ab. Die vorläufigen Eckdaten wurden bereits am 12. Januar veröffentlicht und waren ausgesprochen stark (siehe Zürcher Finanzbrief 02/21). Obendrein schlug die Post mit den vorläufigen Zahlen auch die hohen Erwartungen der Analysten deutlich.

Die Aktie hat sich seitdem nicht bewegt. Was unter anderem daran liegt, dass wir eine Gruppenrotation raus aus den Corona-Gewinnern, speziell den Lieferdiensten, gesehen haben. Aber die Deutsche Post kann man nicht in einen Topf mit einer Delivery Hero (DE000A2E4K43) werfen, deren Geschäftsmodell erheblich leiden wird, wenn die Restaurants wieder öffnen. Die Deutsche Post hat dagegen ein starkes Grundgeschäft, das im Wesentlichen durch die Wachstumsraten im Welthandel getrieben wird. Corona war und ist insofern nur eine Sonderkonjunkturphase für den Konzern. Und da man im Gegensatz zu Unternehmen wie Delivery Hero gutes Geld verdient, gibt man den Aktionären nun einen Teil davon zurück. 

 

Dividende wird erhöht und eigene Aktien zurückgekauft

 

Gleich auf zwei Ebenen fliesst Kapital an die Aktionäre zurück. Einmal auf dem direkten Weg. Die Deutsche Post hat vorgeschlagen, dass die Dividende für 2020 auf 1,35 Euro je Aktie angehoben wird. Das ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert, denn zum einen ist es die erste Dividendenanhebung seit drei Jahren und zum anderen fällt der Sprung mit 17 % sehr deutlich aus. Auch die Dividendenrendite lässt sich sehen. Selbst wer auf dem aktuellen Niveau kauft, bekommt immer noch 3,1 % p.a. Das ist deutlich mehr als die Anleihen zahlen. 

 

Deutsche Post AG

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDer indirekte Weg ist das jüngst angekündigte Aktienrückkaufprogramm. Das neue Programm beginnt in diesem Monat und läuft maximal ein Jahr. Die Deutsche Post will insgesamt „bis zu“ 1 Mrd. Euro in eigene Aktien investieren. Diese werden dann entweder eingezogen und erhöhen dadurch die Beteiligungshöhe und den Gewinnanteil der Altaktionäre oder sie werden im Rahmen der hauseigenen Vergütungsprogramme eingesetzt.

Eine konkrete Empfehlung zu dieser Analyse ist den Lesern des Zürcher Finanzbriefes vorbehalten. Den Zürcher Finanzbrief und die zugehörigen Empfehlungen können Sie im Rahmen eines kostenlosen Probe-Abonnements ausgiebig testen.

 

09.03.2021 - Mikey Fritz - mf@zuercher-boersenbriefe.ch

 

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