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Ant Group droht Strafe von mehr als 1,1 Mrd. US-Dollar

Alibaba mit Rückenwind - Ende des Strafverfahrens gegen die Ant Group in Sicht

NTG24 - Ant Group droht Strafe von mehr als 1,1 Mrd. US-Dollar

 

Gehen die Strafmassnahmen Pekings gegen die eigene Wirtschaft zu Ende? Seit drei Jahren baut die Kommunistische Partei die Wirtschaft um und attackiert dabei vor allem die erfolgreichsten Unternehmer. In Hongkong keimt nun die Hoffnung auf, dass sich die Lage wieder normalisiert. 

Eine Tochter von Alibaba (KYG017191142) muss mehr als 1,1 Mrd. US-Dollar an Strafen zahlen und die Börse reagiert mit Kursgewinnen. So viel zum Thema Positionierung. Konkret geht es um die Ant Group, den Finanzarm von Alibaba, der im Herbst 2020 den Höhenflug der Mutter harsch ausbremste und zur Korrektur der vergangenen Jahre massgeblich beitrug. 

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Werbebanner EMH PM TradeÜber die letztendliche Höhe der Strafe entscheidet am Freitag im Verlauf des Tages die People’s Bank of China. Die PBoC hatte die Überprüfung der Finanztochter übernommen, nachdem Peking Jack Ma, den Gründer von Alibaba, für öffentliche Kritik an der Regierung bestrafte. In einem ersten Schritt untersagte man seinerzeit den Börsengang der Ant Group wenige Tage vor dem ersten Handelstag. Das IPO wäre mit einem erwarteten Erlös von rund 37 Mrd. US-Dollar das grösste seiner Geschichte geworden und hätte die Karriere von Ma mit einem Feuerwerk gekrönt. Einige Banken hatten die Marktkapitalisierung der Ant Group bei 300 Mrd. US-Dollar zum Start gesehen.

 

Ant Group droht Strafe von mehr als 1,1 Mrd. US-Dollar

 

Warum begrüsst Hongkong die Bestrafung der Ant Group? Zum einen fällt die Strafe niedriger als befürchtet aus. Alibaba kann sie auch ohne Weiteres verkraften. Die Strafe von mindestens 8 Mrd. Yuan steht im Verhältnis zum Gewinn von 9,6 Mrd. Yuan, die Alibaba allein im 4. Quartal erwirtschafte. Wichtiger ist jedoch, dass mit dem Ende des Strafverfahrens auch das Ende der politischen Massnahmen gegen den Konzern eingeleitet wird. 

 

Alibaba Group Holding Ltd

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeEin wesentlicher Grund für die niedrige Bewertung der Alibaba Aktien ist die politische Willkür. Da die Entscheidungen Pekings nur schwer vorherzusehen sind und auch nicht zwingend einem prognostizierbaren Rechtsrahmen folgen, kann sich die Börse im Zweifel nur daran orientieren, ob die Attacken gegen das Unternehmen zu- oder abnehmen. Da Peking seine Attacken gegen die eigene Wirtschaft mit der Ant Group begann, keimt nun in Hongkong die Hoffnung auf, dass die Attacken auch mit der Bestrafung der Ant Group enden werden.

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08.07.2023 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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