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E.ON profitiert vom Wirtschaftsaufschwung in Europa

E.ON legt ein starkes 2. Quartal vor und profitiert von Sondereffekten - Aktie bricht nach oben aus

NTG24 - E.ON profitiert vom Wirtschaftsaufschwung in Europa

 

Der Halbjahresbericht von E.ON enthält viele positive Überraschungen. Der Versorger legte ein bemerkenswertes Wachstum vor und hob die Prognose für 2021 an.

Der wichtigste Einzelfaktor für E.ON (DE000ENAG999) im 2. Quartal war die Rückerstattung von Zahlungen für den Kauf von Reststrommengen, zu denen der Konzern ursprünglich verpflichtet wurde. Diese Zahlungen flossen nun vom Bund an die Tochter PreussenElektra zurück und hatten einen Umfang von rund 0,5 Mrd. Euro. 

Das operative Kerngeschäft war zusätzlich sehr stark. E.ON konnte im Wesentlichen den Einbruch im 1. Halbjahr 2020 mehr als überkompensieren und legte einen Umsatz von 33,0 Mrd. Euro für die ersten sechs Monate vor, was einem Wachstum von 8,3 % entsprach. Das Umsatzwachstum im 2. Quartal stach mit einem Plus von 14 % auf 14,64 Mrd. Euro hervor. Das überdurchschnittliche Wachstum resultierte jedoch vor allem aus der ausserordentlichen Schwäche des Vergleichsquartals. 

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Werbebanner ISIN-WatchlistDas operative Ergebnis fiel sehr stark aus, obwohl der Materialaufwand sehr stark stieg. Aufgrund der im 2. Quartal stark erhöhten Rohstoffpreise kletterte der Materialaufwand für E.ON von -9,63 Mrd. Euro um satte 33 % auf 12,82 Mrd. Euro. Eine Belastung, die man jedoch durch den Einsatz von Derivaten in den Griff bekam. Unter dem Strich kletterte das Ergebnis vor Steuern und Finanzergebnis (EBIT) um bemerkenswerte 148 % auf 2,28 Mrd. Euro. Im 1. Halbjahr beträgt das EBIT somit 3,79 Mrd. Euro (+188 %). 

 

E.ON steigert den Gewinn um 192 %

 

Der Anteil des Konzernergebnisses für die Aktionäre kletterte um 192 % auf 1,75 Mrd. Euro. Auf die einzelne Aktie heruntergebrochen ergab sich ein Gewinn von 0,67 Euro. In den ersten sechs Monaten lag der Gewinn bei 2,55 Mrd. Euro bzw. je Aktie bei 0,98 Euro nach 0,06 Euro in der Vorjahresperiode. Das Eigenkapital entwickelte sich übrigens sehr erfreulich von 9,06 Mrd. Euro zum Jahresende auf nun 14,46 Mrd. Euro. 

 

E.ON SE

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDer Vorstand hob die Prognose für das Gesamtjahr nach dem starken 2. Quartal an. Die um nicht-operative Effekte bereinigte EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) Prognose ist von zuvor 7,2 bis 7,4 Mrd. Euro auf 7,6 bis 7,8 Mrd. Euro angehoben worden. Bei der um nicht-operative Effekte bereinigte EBIT Prognose zog E.ON die Spanne von 3,8 bis 4,0 Mrd. Euro auf nun 4,4 bis 4,6 Mrd. Euro nach oben. Das ist im besten Fall eine Steigerung des operativen Ergebnisses um 15 %. Noch stärker hob man die um nicht-operative Effekte bereinigte Gewinnprognose von ursprünglich 1,7 bis 1,9 Mrd. Euro auf 2,2 bis 2,4 Mrd. Euro an. Eine Steigerung der Prognose von bis zu 26 %.

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12.08.2021 - Mikey Fritz

Unterschrift - Mikey Fritz

 

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