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Die Anleger bleiben bei der HelloFresh-Aktie schwer zurückhaltend

Es fehlt an Aussichten auf echte Besserung

NTG24 - Die Anleger bleiben bei der HelloFresh-Aktie schwer zurückhaltend

 

Am Freitag erreichte die HelloFresh-Aktie nach Verlusten von knapp 2,4 Prozent wieder einmal ein neues Allzeit-Tief und zum Wochenende standen nur noch 5,71 Euro auf dem Ticker. Allein seit Jahresbeginn gab der Kurs um fast 60 Prozent nach; auf Jahressicht sind sogar Verluste von rund 75 Prozent zu verzeichnen. Von Zuversicht ist da nicht viel zu sehen.

HelloFresh (DE000A161408) enttäuschte bei den letzten Quartalszahlen gerade mit dem Kerngeschäft rund um Kochboxen. Nach einem Boom während der Corona-Pandemie scheint das Interesse daran immer mehr zurückzugehen. Experten führen dies auch auf die hohe Inflation zurück, durch die Verbraucher bei ihren Ausgaben für Lebensmittel immer genauer hinschauen. Die nicht ganz billigen Kochboxen von HelloFresh scheinen da schlicht nicht mehr zu jedem Lebensentwurf zu passen.

Punkten konnte HelloFresh lediglich beim Geschäft mit Fertigmahlzeiten, welches schneller als erwartet wachsen konnte. Darauf soll in Zukunft weiter aufgebaut werden. Für das laufende Jahr wird ein Wachstum von 50 Prozent in diesem Segment vorhergesagt. Das ist recht ambitioniert. Allerdings ist offen, ob damit weitere Rückgänge beim Versand von Kochboxen ausgeglichen werden können.

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HelloFresh: Die Aktionäre bleiben skeptisch

Die Zahlen liefern dazu bisher leider keine eindeutigen Hinweise. Mit einem Umsatz von 2,07 Milliarden Euro im ersten Quartal wurde die Konsensschätzung in Höhe von 2,24 Milliarden Euro sehr deutlich verfehlt. Der Gewinn brach zwar weniger stark ein, als es Analysten befürchtet hatten. Doch positive Signale konnte HelloFresh allein deshalb auch nicht wirklich aussenden.

Der Blick auf den Aktienkurs belegt recht eindeutig, dass die Anleger der HelloFresh-Aktie weiterhin skeptisch gegenüberstehen, und das nicht ohne Grund. Es bleibt weiterhin fraglich, wie an Erfolge aus der Vergangenheit angeknüpft werden soll. Am Willen im Management scheint es nicht zu mangeln. Allerdings hilft das den Anlegern wenig weiter, wenn der Markt schlicht kein weiteres Wachstum herzugeben scheint.

 

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeUnter dem Strich kann Puma für einiges an Zuversicht sorgen und trotz nicht gerade sensationeller Zahlen legte die Aktie am Donnerstag um 4,7 Prozent bis auf 52,50 Euro zu. Im laufenden Jahr ist das ein neuer Bestwert. Befürchtungen über neuerliche Einbrüche konnten sich nicht bestätigen und so entweicht einiges an Unsicherheit aus dem Kurs. Die Puma-Aktie könnte hier noch immer dezent unterbewertet sein.

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14.05.2024 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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