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Die Infineon-Aktie geht nach Zahlen auf Tauchstation, obwohl die Ergebnisse nicht unbedingt katastrophal ausfielen

Ist die Reaktion der Märkte übertrieben?

NTG24 - Die Infineon-Aktie geht nach Zahlen auf Tauchstation, obwohl die Ergebnisse nicht unbedingt katastrophal ausfielen

 

In einem ohnehin schwachen Marktumfeld fiel Infineon am Donnerstag mit besonders hohen Kursverlusten auf. Um satte 9,33 Prozent ging es mit dem Titel nach Zahlen in die Tiefe. Da würde manche einer wahrscheinlich eine mittelschwere Katastrophe erwarten. Eine solche ist aber weit und breit nicht zu sehen.

Zwar bekommt Infineon (DE0006231004) durchaus den Gegenwind in der Halbleiter-Branche zu spüren. Das Unternehmen spricht aber von einem soliden zweiten Quartal, welches sowohl positive als auch negative Entwicklungen mit sich brachte. Das Management bleibt aber zuversichtlich, die mehrfach angehobene Prognose noch erreichen zu können.

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Ganz offensichtlich fällt die Skepsis bei den Anteilseignern deutlich größer aus. Auch die Analysten sind nicht unbedingt euphorisch. Für JP Morgan ist beispielsweise der Lagerbestand bedenklich, der mittlerweile knapp 25 Prozent über dem saisonüblichen Niveau liege. Zudem bleibt die Sorge bestehen, dass die Erholung im Sektor im zweiten Halbjahr schwächer als erwartet ausfällt oder schlimmstenfalls ganz ausbleibt.

Selbst mit solchen nicht unberechtigten Sorgen im Hinterkopf erscheint der Abverkauf bei Infineon dezent übertrieben. Was den Anlegern die Laune derart verhagelt hat, darüber lässt sich natürlich nur spekulieren. Die Kollegen von „Der Aktionär“ sehen hier auch Gewinnmitnahmen als einen möglichen Faktor, da die Infineon-Aktie vor den Zahlen schwer in Richtung Norden tendierte.

 

Infineon: Voll auf Kurs?

 

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Werbebanner TradingViewUnter dem Strich bleibt festzustellen, dass sich Infineon durchaus auf einem guten Weg befindet und nicht umsonst sprechen die Verantwortlichen davon, dass das Unternehmen „voll auf Kurs“ sei. Der Blick in die Zukunft fällt da nicht unbedingt schlecht aus. Der Tiefpunkt im Halbleitersegment dürfte mit einiger Wahrscheinlichkeit überschritten sein und Infineon investiert in Produktionskapazitäten für Wachstumstreiber in den Bereichen Automotive und erneuerbare Energien. Die Strategie erscheint sinnvoll und aus Anlegersicht bleibt trotz der harschen Korrektur genügend Raum für Optimismus.

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04.08.2023 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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