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Daimler begräbt die Kombis

Das kommt nicht gut an

NTG24 - Daimler begräbt die Kombis

 

Bei Daimler scheint mal wieder eine Zeitenwende anzustehen. Wie Medienberichten zu entnehmen ist, wird eine einstmals sehr erfolgreiche Fahrzeugklasse wohl demnächst wegrationalisiert. Wenngleich die Gründe dafür nachvollziehbar sind, kommt das Ganze an der Börse nicht gut an.

Konkret geht es um die T-Modelle, also die Kombis von Daimler (DE0007100000), mit denen die Konzernführung nicht mehr zufrieden zu sein scheint. Zumindest berichtete die „Automobilwoche“, dass eben jene künftig kein Teil mehr des Programm sein sollen. Wann genau der Produktionsstopp stattfinden könnte, ist allerdings noch nicht bekannt. Was Daimler zu dem mutmaßlichen Schritt bewegt, liegt aber auf der Hand.

Anscheinend lässt der Absatz in den USA und China zu wünschen übrig und dabei handelt es sich nun einmal um die wichtigsten Märkte für Daimler. Was andernorts passiert, ist da schon fast uninteressant. Statt weiter neue Kombis zu bauen, will der Stuttgarter Autobauer sich künftig wohl auf Fahrzeuge konzentrieren, die derzeit mehr gefragt sind und das dürften vor allem SUVs sein.

Aus rein geschäftlicher Sicht erscheint der Schritt nachvollziehbar, weshalb eigentlich auch die Anleger nicht enttäuscht sein müssen. Dennoch fand die Aktie von Daimler sich gestern am Schluss des DAX wieder. Es ist gut denkbar, dass die Meldung dabei eine Rolle gespielt hat und bei manch einem emotionale Gründe für spontane Verkäufe gesorgt haben.

 

Kein Grund zur Panik

 

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Werbebanner ISIN-WatchlistLetztlich präsentierte die Daimler-Aktie sich aber an einem Tag als Verlierer im Index, der insgesamt von Erholungen und grünen Vorzeichen geprägt war. Abschläge von 0,7 Prozent sind mehr als verkraftbar und an den weiteren Aussichten hat sich dadurch auch so überhaupt nichts geändert.

Der Aufwärtstrend bei Daimler mag etwas ins Stocken gekommen sein und größere Kurssprünge gab es schon seit Längerem nicht mehr zu sehen. Dennoch zeigt die Tendenz noch immer eher nach oben denn nach unten. Aus Anlegersicht gibt es daher auch keinerlei Grund, spontan in Panik auszubrechen.

 

12.01.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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