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Die Lufthansa muss sich derzeit in Geduld üben, doch die Zeit wird knapp

Die Auslieferung von Dreamlinern an die Lufthansa verzögert sich weiter

NTG24 - Die Lufthansa muss sich derzeit in Geduld üben, doch die Zeit wird knapp

 

Bei der Lufthansa läuft momentan nicht alles so, wie der Konzern es sich vorgestellt hattte. Aufgrund eines Streiks französischer Fluglotsen in der vergangenen Woche fielen ausgerechnet zu Ferienbeginn zahlreiche Flüge aus. Mittlerweile läuft der Betrieb wieder, doch an anderer Stelle ist weiterhin Geduld gefragt.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeDie Lufthansa (DE0008232125) wartet noch immer auf die Auslieferung von Boeing 787 Dreamlinern, was eigentlich nach mehreren Verzögerungen für Anfang Juni angedacht war. Nun hieß es laut „Handelsblatt“ bei einer internen Veranstaltung von CEO Carsten Spohr, dass auf eine Auslieferung im September gehofft wird. Dann sollen die neuen Flugzeuge wohl auch direkt in der Langstrecke eingesetzt werden und eine ursprüngliche angedachte Übungsphase für die Piloten entfällt.

 

 

 

Das ist etwas heikel, kam es doch kürzlich erst zu einem Unfall einer 787 im Dienste von Air India, die kurz nach dem Start abstürzte. Lufthansa-Chef Spohr zweifelt dennoch nicht an den Maschinen und wies darauf hin, dass über 1.000 Dreamliner sicher in der Luft seien. Dass die Lufthansa ihre Maschinen bisher nicht bekommen hat, liegt an fehlenden Zertifizierungen der US-Luftfahrtbehörde FAA für die neuen Business-Class-Sitze.

Genau die sollen bei der Lufthansa für steigende Ticketpreise sorgen und spielen bei den Planungen für kommendes Jahr eine entscheidende Rolle. Es hängt also viel daran, dass die Lufthansa ihre Maschinen möglichst zeitnah erhalten kann. Bewegung scheint es allerdings zuletzt nicht gegeben zu haben.

 

Lufthansa: Besser spät als nie

 

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Werbebanner DegussaEinigermaßen wohlwollend wird all das von den Anlegern aufgenommen, welche der Lufthansa-Aktie zuletzt eine kleine Erholung gönnten. Zu Beginn der neuen Woche gab es weitere grüne Vorzeichen zu bewundern und der Kurs stieg bis auf 7,23 Euro im frühen Handel am Montag. Aktuell scheint es, als könnte die Lufthansa sich auf bestehende Herausforderungen einigermaßen einstellen. Es ist nur zu hoffen, dass dieser Eindruck beibehalten werden kann und nicht noch weitere Verzögerungen oder andere Unannehmlichkeiten die Aussichten trüben werden.

 

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07.07.2025 - Matthias Eilenbrock

Unterschrift - Matthias Eilenbrock

 

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