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Der Bau neuer Speicherfabriken von Micron in den USA verzögert sich um mehrere Jahre, dennoch wird am finalen Termin festgehalten

Schnelle Erleichterung an den Speichermärkten kann Micron nicht bieten

NTG24 - Der Bau neuer Speicherfabriken von Micron in den USA verzögert sich um mehrere Jahre, dennoch wird am finalen Termin festgehalten

 

Im Speichergeschäft deutet sich derzeit eine historische Knappheit an. Die Preise sind bereits in die Höhe geschossen, die Kapazitäten laut Medienberichten über die kommenden zwei Jahre ausgebucht. Da wäre eigentlich genau die richtige Zeit, um neue Fabriken an den Start zu bringen. Im Falle von Micron ist allerdings Geduld gefragt.

Beim Bau neuer Fabriken im Bundesstaat New York lässt Micron (US5951121038) sich noch länger Zeit, als ursprünglich angekündigt. Geplant war dort, im Jahr 2028 mit einem ersten Standort die Produktion aufzunehmen. Laut dem Nachrichtenportal „Syracuse“ wurden diese Pläne aber nun um zwei Jahre auf das Jahr 2030 nach hinten verschoben.

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Auch bei einer zweiten Fabrik ist mehr Geduld gefragt. Der Bau soll nicht vor Mitte 2030 beginnen und die Fertigstellung wird für 2034 anvisiert. Eine dritte und vierte Fabrik sollen noch einmal deutlich später umgesetzt werden. Trotz dieser Verschiebungen hält Micron aber an seinen Plänen fest, bis zum Jahr 2045 die Fabrik voll ausgebaut zu haben.

Durch die Verzögerungen gibt es auch Anpassungen bei Vorhaben wie sozialen Einrichtungen, die nun erst einige Zeit später gebraucht werden. Micron stellte einige Annehmlichkeiten in Aussicht, um sich rund 4.500 Fachkräfte für seinen neuen Standort in Upstate New York sichern zu können. Abseits des Zeitrahmens hat sich an den Plänen aber erst einmal nichts geändert.

 

Micron im Höhenflug

 

Die Aktionäre lassen sich davon nicht weiter stören, denn gegenwärtig laufen die Geschäfte von Micron weiterhin blendend. Während rapide steigende Speicherpreise bei der Kundschaft eher für schlechte Stimmung sorgen dürften, freut sich der Hersteller über üppige Margen. Genau das treibt den Aktienkurs in neue Höhen. Am Montag ging es um 6,5 Prozent bis auf 253,30 US-Dollar in die Höhe und zeitweise konnte bei 257,07 Dollar ein neues Allzeit-Hoch auf die Beine gestellt werden.

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11.11.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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