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Einmal mehr sorgen Gerüchte um die nächste Konsole von Nintendo für einen ansehnlichen Kurssprung!

Es brodelt in der Gerüchteküche

NTG24 - Einmal mehr sorgen Gerüchte um die nächste Konsole von Nintendo für einen ansehnlichen Kurssprung!

 

Es braucht nicht viel, um die Anteilseigner von Nintendo in Aufregung zu versetzen. Dafür reicht es schon aus, wenn mal wieder vermeintliche Informationen zur nächsten Spielekonsole durchsickern und diese als einigermaßen glaubhaft angesehen werden. Genau das war kürzlich der Fall, als der Nachrichtendienst „Bloomberg“ über einen Leak des Analysten Hiroshi Hayase berichtete. Jenem ist bei der Untersuchung von Lieferketten etwas Interessantes aufgefallen, was er direkt mit den Plänen des japanischen Videospielegiganten in Verbindung bringt.

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Werbebanner DegussaSo sollen die Lieferungen von sogenannten Unterhaltungsdisplays im laufenden Jahr wohl um etwa das Doppelte zulegen und der Leaker macht dafür ein 8-Zoll-Display verantwortliche, welches angeblich in der nächsten Konsole von Nintendo (JP3756600007) zum Einsatz kommen soll. Dadurch gestärkt wagt Hayase auch die Prognose, dass es sich bei dem Gerät im Prinzip um eine technisch stärkere Variante der Switch handeln soll. Das passt zu bisherigen Leaks, die vom gleichen Ansatz sprechen und eine Veröffentlichung noch für dieses Jahr in Aussicht stellen.

Nintendo selbst äußert sich zu alledem freilich nicht und hat bisher noch in keiner Weise eine Ankündigung zu neuer Hardware verlauten lassen. Die Aufregung der Aktionäre ist dennoch nachvollziehbar. Schließlich feierte Nintendo mit der Switch gigantische Erfolge. Das Gerät hat sich mittlerweile mehr als 130 Millionen Mal verkauft und könnte es mit etwas Glück schaffen, auch noch Nintendo DS und PlayStation 2 einzuholen und damit zur meistverkauften Spielekonsole aller Zeiten zu avancieren.

 

Die Nintendo-Aktie legt zu

 

Nintendo verfügt also offensichtlich über eine recht breite Anhängerschaft. Wird jene nun mit einem neuen Gerät versorgt, welches die betagte Technik der bisherigen Nintendo Switch nach vorne bringt, so kommt das auch mit der Aussicht auf gewaltige Umsatzsprünge daher. Anders als Sony und Microsoft pflegt der Konzern auch, seine Konsolen direkt vom ersten Tag an mit einem hübschen Gewinn zu verkaufen, auch wenn genaue Zahlen dazu in der Regel nicht mitgeteilt werden.

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Die Anleger haben sich schon mal in Stellung begeben und der Nintendo-Aktie zuletzt immer neue Jahreshochs spendiert. Am Dienstag konnte das Papier sich in der Spitze bis auf 13 Euro an den hiesigen Handelsplätzen verbessern. Höhere Kurse gab es zuletzt im Februar 2021 zu sehen, allerdings auch nur recht knapp. Das Allzeit-Hoch bei 13,50 Euro scheint momentan durchaus erreichbar zu sein.

Das ist tatsächlich einigermaßen beeindruckend, da Nintendo auf fundamentaler Seite momentan eher wenig Aussichtsreiches vorzuweisen hat. Größere Blockbuster stehen im laufenden Jahr nicht an bzw. wurden noch nicht angekündigt. Die Hoffnung auf eine neue Konsole ist nachvollziehbar und nach mittlerweile sieben erfolgreichen Jahren wäre ein Nachfolger wohl überfällig. Verlassen können und sollten Anleger sich darauf aber wohl eher nicht.

 

Nintendo: Eine riskante Angelegenheit!

 

Selbst wenn Nintendo in den kommenden Monaten die Bombe platzen lässt und seine nächste Spielekonsole ankündigt, wäre das noch lange keine Garantie für einen durchschlagenden Erfolg. Wer mit dem Thema vertraut ist, dürfte sich noch allzu gut an die Wii U erinnern und wie jene wie Blei in den Regalen versauerte. In früheren Jahren fuhr Nintendo auch mit dem Gamecube schon eine herbe Schlappe ein. Dass Nintendo-Konsolen am Markt auch durchfallen könnten, wurde also bereits unter Beweis gestellt.

Entscheidend für den Erfolg einer hypothetischen „Switch 2“ wird in erster Linie die Software sein, und das ist kein so leichtes Unterfangen, wie es im ersten Moment den Eindruck erwecken mag. Natürlich wird Nintendo seine Fans mit neuen Ausgaben von Dauerbrennern wie „Mario Kart“ und „Pokémon“ begeistern. Doch zu nicht unwesentlichen Teilen werden auf der Switch eher einfache Spiele gespielt, für die es gar nicht zwingend neue Technik braucht. Nintendo steht da vor der großen Aufgabe, auch solche Spieler von einem Upgrade zu überzeugen, die mit ihrer Switch noch vollends zufrieden sind. Sollte dieses Kunststück aber gelingen, könnte womöglich das nächste Kapitel einer beispiellosen Erfolgsgeschichte aufgeschlagen werden.

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31.01.2024 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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