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Stellantis streicht 400 Stellen – BYD rechnet mit weiter wachsendem E-Automarkt in China

BYD ist optimistisch für die weitere Entwicklung des chinesischen Elektroautomarktes

NTG24 - Stellantis streicht 400 Stellen – BYD rechnet mit weiter wachsendem E-Automarkt in China

 

Stellantis plant umfassendes Sparprogramm und entlässt in den USA mehrere Hundert Mitarbeiter. BYD ist optimistisch für die weitere Entwicklung des chinesischen Elektroautomarktes.

Nach der Einführung des ersten Elektro-Fahrzeugs in den USA plant der Automobilkonzern Stellantis (NL00150001Q9) weitere Kürzungen. Um die Kostenziele in diesem Jahr noch zu erreichen, sollen mindestens 400 Mitarbeiter in den USA entlassen werden. In einem ersten Schritt sollen die nicht gewerkschaftlich organisierten Software-Mitarbeiter von Zuhause aus arbeiten. Über das weitere Vorgehen sollte dann Ende der letzten Woche gesprochen werden. Noch am Freitag erhielten dann die betroffenen Mitarbeiter aus den Bereichen Technologie und Software die Kündigung.

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Die Entlassungen sind dabei bereits die dritte Runde der Entlassungen bei Stellantis. Allerdings seien bislang nur Bürojob von den Streichungen betroffen. Bereits im letzten Jahren hat der Automobilkonzern zu dem auch die Marke Chrysler gehört weltweit rund 9.000 Stellen gestrichen und den betroffenen Mitarbeitern eine Abfindung angeboten.

Während dessen plant der Konzern weitere Milliardeninvestitionen in Südamerika. Die Investitionen sollen primär in den Jahren 2025-2030 getätigt werden und sollen die Einführung neuer Produkte sowie die Entwicklung einer neuen Bio-Hybrid-Technologie voranbringen. Für Stellantis begründet sich die Entscheidung auf den günstigen Wettbewerbsbedingungen in Südamerika. Mit den Investitionen will Stellantis die Vorreiterrolle auf den Märkten in Chile, Brasilien und Argentinien weiter ausbauen. In Brasilien hat der Stellantis-Konzenr laut eigenen Angaben sogar einen Marktanteil von 31,4 % und diesen will das Unternehmen auch beibehalten.

 

BYD-Chef ist optimistisch für den chinesischen Automarkt

 

BYD (CNE100000296) rechnet weiterhin mit einem schnell wachsenden Markt für Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien in China. Noch in diesem Halbjahr soll laut Vorstandsvorsitzenden Wang Chuanfu der Anteil von 50 % Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien an der Gesamtzahl der Neuzulassungen überschritten werden. BYD ist mit einem Produktportfolio das etwa 50 % aus Plug-In-Hybriden und 50 % aus reinen Elektrofahrzeugen besteht exzellent für dieses weitere Wachstum positioniert.

Allerdings führt dieses weitere Wachstum in Verbindung mit den rasant steigenden Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Industrie zu einer starken Zunahme von neuen Modellen auf den Markt und ein sich intensivierender Konkurrenzkampf. Zudem befindet sich die chinesische Automobilindustrie laut Chuanfu aktuell in einer zyklischen Anpassungsphase. In dieser müssen die neuen Player auf dem Markt schnellstmöglich Skaleneffekte erreichen, um überhaupt überleben zu können.

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Daher hat BYD durch die Expansion nach Südamerika und in den europäischen Markt für sich auch neue Möglichkeiten geschaffen, dem Konkurrenzkampf auf dem Heimatmarkt etwas zu entfliehen. Zudem versucht BYD durch eine Verlagerung der Produktion nach Mexiko und Ungarn die politischen Unsicherheiten durch die chinesische Regierung zu minimieren.

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25.03.2024 - Felix Eisenhauer

Unterschrift - Felix Eisenhauer

 

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