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BioNTech und Valneva kämpfen um Unterstützungen, Steinhoff bleibt auf hohem Niveau und TeamViewer setzt zur nächsten Erholung an

Das fängt ja gut an

NTG24 - BioNTech und Valneva kämpfen um Unterstützungen, Steinhoff bleibt auf hohem Niveau und TeamViewer setzt zur nächsten Erholung an

 

Die neue Woche beginnt mit vielen grünen Vorzeichen, nachdem die größten Sorgen der letzten beiden Wochen etwas in den Hintergrund getreten sind. Verschwunden sind jene zwar nicht, nachdem es aber über steigende Zinsen nichts Neues zu hören gab und Corona den Börsianern keinen Schrecken mehr einjagt, trauen die Käufer sich langsam wieder aus der Deckung.

Nicht profitieren davon konnte BioNTech (US09075V1026), wo es wieder einmal rote Vorzeichen zu sehen gab. Hier führen vorwiegend milde Verläufe bei Omikron dazu, dass die Anleger sich für ein Investment immer weniger erwärmen können. Es wird fest damit gerechnet, dass Impfstoffe in Zukunft nur noch eine untergeordnete Rolle spielen könnten.

Befeuert wird dieses Narrativ durch Studien aus Israel, welche auch nach einer vierten Impfung keinen nennenswerten Schutz vor einer Infektion mit Omikron sehen. Die Zahl der Antikörper steigt vorläufigen Ergebnissen zufolge zwar steil an, ansonsten konnten aber eher wenige positive Effekte beobachtet werden. Im Zuge dessen gab die BioNTech-Aktie letztlich um etwas mehr als ein Prozent auf 170,40 Euro nach und die Bullen tun sich mit dem Halten aktueller Unterstützungen sichtlich schwer.

 

Das ändert gar nichts

 

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Werbebanner ClaudemusAuch bei Valneva (FR0004056851) läuft es nicht viel besser. Zwar ging es hier am Montag um immerhin 1,66 Prozent in die Höhe. Angesichts der vorherigen Verluste fällt das aber nicht weiter ins Gewicht und es lässt sich daraus auch nicht ansatzweise eine Trendwende ableiten. Mit 16,54 Euro notiert das Papier derzeit gut 40 Prozent tiefer als bei den Höchstständen im November und auch hier fehlt nicht mehr viel bis zum nächsten Rutsch in die Tiefe.

Lediglich bei 16 Euro lässt sich aus charttechnischer Sicht noch so etwas Ähnliches wie eine Unterstützung feststellen. Allerdings kommt der Charttechnik ohnehin nur eine untergeordnete Rolle zu. Solange Omikron als nicht gefährlich und potenziell pandemiebeendend angesehen wird, dürfte Valneva einen genauso schweren Stand haben wie alle anderen Impfstoff-Aktien.

 

Eine solide Performance

 

Nichts zu meckern gab es gestern derweil bei Steinhoff (NL0011375019). Die ganz großen Kurssprünge blieben zwar aus, immerhin ging es aber auf hohem Niveau weiter in die Höhe. Bei Handelsschluss standen 0,3144 Euro auf dem Ticker, was einem Tagesplus von 0,83 Prozent entspricht.

Etwas schwer tun die Käufer sich noch damit, die Aktie des angeschlagenen Möbelherstellers über das vor gar nicht langer Zeit erreichte Hoch bei 0,325 Euro zu befördern. Dort prallte der Kurs schon das eine oder andere Mal nach unten ab und es dürfte für die nächsten Tage sehr wahrscheinlich dabei bleiben. Schon in der kommenden Woche stehen aber neue Signale in Form einer wichtigen Gerichtsentscheidung sowie frischen Geschäftszahlen an. Beides wird mit Sicherheit großen Einfluss auf den Aktienkurs nehmen, hoffentlich in positiver Hinsicht.

 

Eine wahre Wohltat

 

Bei TeamViewer (DE000A2YN900) gab es derweil nichts Neues zu hören, die größten Sorgen und Ängste scheinen mittlerweile aber in den Kurs eingepreist zu sein und so konnte die Aktie des Softwareherstellers sich im Zuge einer kleinen Erholung im Tech-Sektor gestern um knappe 4,2 Prozent in Richtung Norden bewegen.

Auch an dieser Stelle werden mit solchen Bewegungen keine Bäume ausgerissen. Es besteht aber immer mehr die Aussicht darauf, dass zumindest keine neuerlichen Rekordtiefs mehr erreicht werden. Davon gehen mittlerweile auch einige Analysten aus, welche TeamViewer für das laufende Jahr einiges an Erholungspotenzial bescheinigen. Zu hoffen ist nur, dass dieser Optimismus auf die Börsianer letztlich auch abfärben wird. Für eine echte Trendwende dürfte es aber wenigstens einer größeren guten Nachricht bedürfen.

 

Ganz vorsichtig

 

Es gab zum Start der aktuellen Woche so manche erholsame Entwicklung zu sehen. Die Anleger agieren bei so ziemlich jeder Erholung aber betont vorsichtig. Das kommt nicht von Ungefähr, denn wie bereits erwähnt sind die Sorgen nicht einfach verschwunden. Sie rückten lediglich etwas in den Hintergrund, was aber kaum ewig so bleiben wird.

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Werbebanner ISIN-WatchlistIm Gegenteil, Experten warnen bereits vor rapide ansteigenden Krankenhauseinweisungen mit Blick auf Omikron und steigende Zinsen in den USA sind für 2022 längst ausgemachte Sache. Bei letzteren stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wann genau sie kommen und wie hoch die Fed die Zinsschritte ansetzen wird. Als wäre all das nicht genug Futter für die Pessimisten, ist die Situation rund um die Ukraine noch als zusätzlicher enormer Unsicherheitsfaktor dazugekommen. Unter dem Strich gibt es daher keinerlei Grund, sich auf den dezenten Zugewinnen des gestrigen Tages auszuruhen.

 

18.01.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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